Vorwärts 261 - September 2017

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Artikel in dieser Ausgabe:

01.11.2017

Wenn sich die Wiener „Oppositionsparteien“ ÖVP, FPÖ und Neos über die rot-grüne Stadtregierung empören, ist das scheinheilig. Rot-Grün in Wien macht, was die neoliberalen Empörer fordern und tun: Sparen und Kürzen im öffentlichen Gesundheitswesen und Privatisieren. Im Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) wird einerseits gespart. Andererseits gibt es Megaprojekte, mit denen Unternehmen Riesenprofite machen, in denen Korruption droht, deren Kosten explodieren. Wenig überraschend passiert das auch beim Krankenhaus Nord.

31.10.2017

Bei dieser Wahl geht es für Linke nicht um den Einzug ins Parlament, weil es noch keine starke und breit aufgestellte Kraft gibt. Vielmehr geht es um den Aufbau von Widerstand gegen rechte und neoliberale Politik. Darum war unser Wahlkampf auch „Gegen das System der Reichen“.

Wir waren Teil von vielen kleinen und größeren Bewegungen und Kämpfen. Denn diese sind es, die die Basis für künftigen Widerstand und den Aufbau einer starken Linken bilden.

10.10.2017

Ich bin 18 Jahre alt, beginne bald in Linz Physik zu studieren und bin seit kurzem auch Mitglied bei der SLP.

 

Ich kam zum ersten Mal in Kontakt mit der Partei durch die Einladung eines Schulkollegen zu den Aktionen am 1. Mai, vor allem wegen der Kundgebung gegen die FPÖ. Auf Anhieb war ich begeistert, dass es eine Partei gibt, die sich für die Anliegen von ArbeiterInnen aktiv einsetzt und auch mir die Möglichkeit gibt, das zu tun.

10.10.2017

Die SLP kandidiert. Im Gegensatz zu den etablierten Parteien und ihren Spaltpilzen haben wir keine reichen Geldgeber - denn genau ihre Agenda bekämpfen wir. Wir sind auf die Spenden all derer angewiesen, mit denen wir gemeinsam kämpfen - ArbeiterInnen, Arbeitslose, Jugendliche jeder Herkunft. Geld geben wir nicht für nichtssagende Plakatwände oder Gratis-Goodies aus, sondern um konkreten Widerstand aufzubauen. Eine Spende von 70€ bedeutet 1.000 Flyer zur Mobilisierung für den internationalen Aktionstag für das Recht auf Schwangerschaftsabbruch.

10.10.2017

Aus der täglichen Diskussion und tausenden von Berichten, Artikeln und Studien sind sie nicht mehr wegzudenken: Begriffe wie Industrie 4.0, Digitalisierung, Internet der Dinge, Smart Home. Vor allem in Deutschland gelang es der Regierung und Unternehmensverbänden, sie zu prägen und gezielt in jedem Lebensbereich zu platzieren. Hochglanzprospekte vieler Firmen versprechen uns nun die digitale Revolution, mit der sich unser Leben von Grund auf verbessert: Alles ist vernetzt und auf jeden noch so individuellen Kundenwunsch kann angeblich mit der automatisierten Produktion eingegangen werden.

10.10.2017

Anfang 2017 fanden in Serbien die größten Massenproteste seit dem Sturz von Milošević statt. Zehntausende protestierten gegen Wahlbetrug und die autoritäre Politik von Vučić. Von Anfang an waren soziale Forderungen zentral.

 

Die Proteste waren nicht nur ein spontaner Wutausbruch von jungen Menschen, sondern halfen dabei, die Stimmung in Serbien insgesamt zu verändern und auch anderen Bereichen den Mut für Widerstand zu geben. In den letzten Monaten fand in Serbien eine Reihe von wichtigen Arbeitskämpfen statt.

10.10.2017

Russland: Solidarität mit Ali Feruz

10.10.2017

Macrons Regierung fällt in Umfragen, auch gewählt wurde er nur von einer Minderheit. Es war klar, dass er mit seiner harschen Kürzungsagenda rasch in eine Krise rutschen würde. Kurz' Rolemodel Macron ist nur eine Neuauflage der Politik von Sarkozy, Hollande, Juppé etc. Unter anderem setzt er Hollandes Attacken auf das Arbeitsgesetz fort. Für 12. September sind gewerkschaftliche Proteste angekündigt. Die aufgestaute Wut ist enorm, die Regierung instabil.

10.10.2017

Am 12.8. demonstrierte die junge Sozialistin gemeinsam mit anderen AntifaschistInnen gegen den faschistischen Aufmarsch von Ku-Klux-Klan & Co in Charlottesville, USA. Ein Faschist fuhr mit seinem Auto in die Demo und tötete Heather. Wir werden ihren Kampf gegen Faschismus und für Sozialismus fortsetzen.

 

 

10.10.2017

Jetzt ist schon wieder was passiert im Heer. Ein 19jähriger Rekrut ist während eines Marsches gestorben. Wohlgemerkt bei einer Temperatur von 34 Grad. Der junge Mann soll an Überhitzung gestorben sein. Zum Zeitpunkt des Todes lag die Körpertemperatur bei etwa 44 Grad.

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Der Wahnsinn des Kapitalismus

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6.10.2017

Der Wahnsinn des Kapitalismus: immer wieder wird beklagt, es gäbe wegen der Sozialleistungen ja keinen "Anreiz" zu arbeiten. Jüngst äußerte sich auch Eliten-Kandidat Kurz diesbezüglich. Mal ganz...mehr