Jung-PolitikerInnen: eine neue-alte Generation

Tabea Anreiter

Auf allen Listen finden sich junge KandidatInnen: Dieser Parteinachwuchs ist hauptsächlich getrieben vom Wunsch, Karriere zu machen. Das Kapital brauchen diese JungpolitikerInnen, um die Krisen der bürgerlichen Parteien zu mildern. Wir brauchen aber keine JungpolitikerInnen, die den vorgezeichneten Weg der Korruption einschlagen. So plante das übrigens auch Sebastian Kurz, als er 2013 sagte: “Wir wollen Bewährtes erhalten und reformieren, statt mit Unbekanntem experimentieren." Wir brauchen gezielte Maßnahmen, welche die Situation für alle verbessern, nicht „Lösungen“ für die Probleme der Jugend, die nur Phrasen der etablierten Parteien sind! Wir brauchen Investitionen in Bildung und Jobs statt Kürzungspolitik und den Ausbau von selbstverwalteten Jugendzentren statt deren Schließung!

 

 

Erscheint in Zeitungsausgabe: 

Der Wahnsinn des Kapitalismus

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6.10.2017

Der Wahnsinn des Kapitalismus: immer wieder wird beklagt, es gäbe wegen der Sozialleistungen ja keinen "Anreiz" zu arbeiten. Jüngst äußerte sich auch Eliten-Kandidat Kurz diesbezüglich. Mal ganz...mehr