Vorwärts 263 - Dezember 2017/Jänner 2018

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Artikel in dieser Ausgabe:

05.02.2018

Das Verhältnis des Putinregimes zur Oktoberrevolution ist zwiespältig. Einerseits gibt es von Putin & Co immer wieder positive Bezüge auf die Stalin-Ära als dem ganz in nationalistischem Sinne gefeierten historischen Höhepunkt russischer Machtentfaltung. Andererseits beruft sich das Regime gern auf die historische Tradition des Zarenreiches, die orthodoxe Kirche, das vorrevolutionäre "Heilige Russland". Beim Gedanken an den Sieg der sozialistischen Revolution von 1917 ist der russischen Milliardärsregierung mulmig zumute.

05.02.2018

Am 18. Oktober erzwangen die Spielerinnen des dänischen Fussball-Nationtalteams durch einen Streik die Absage des WM Qualifikationsspiels gegen Schweden. Bereits am 15. September musste ein Freundschaftsspiel gegen die Niederlande abgesagt werden, da sich die Spielerinnen nach dem Auslaufen der Tarifvereinbarungen mit dem Verband weigerten, im Trainingslager zu erscheinen. Vor allem geht es den Fußballerinnen darum, gleiche Prämien wie ihre männlichen Kollegen zu erhalten.

05.02.2018

Anlässlich 100 Jahre Oktoberrevolution in Russland veranstaltete die SLP am 3./4.11 das „Eine Welt zu gewinnen“ Event in Wien. Über 100 Menschen aus sechs Ländern, darunter Serbien, Katalonien und Irland, beteiligten sich an den spannenden Diskussionen und Arbeitskreisen. Historische Themen rund um die Russische Revolution wurden in neun verschiedenen Workshops genauso diskutiert wie aktuelle Themen, z.B. der Kampf um die Selbstbestimmung in Katalonien.

05.02.2018

Rund 1.500 Menschen setzten mit einer Protestkundgebung vor dem Linzer Landhaus am 23.11. ein erstes entschlossenes Zeichen gegen den Sozialkahlschlag durch FPÖVP. Darunter v.a. direkt betroffene: KindergärtnerInnen und Eltern, deren Jobs bzw. Betreuungsstellen durch die Kindergartengebühren bedroht sind, Studierende, denen Studiengebühren und Gemeindebedienstete, denen eine Reallohnkürzung droht.

05.02.2018

Vor 100 Jahren kam es im Jänner zu einer revolutionären Streik-Bewegung in Österreich. Von der Russischen Revolution inspiriert und von den langen Kriegsjahren gezeichnet, schlugen die ArbeiterInnen und Soldaten hierzulande ordentlich auf den Tisch. Es begann mit einem Streik im Daimler-Werk in Wr. Neustadt, der sich auf alle Industriezweige der gesamten Habsburg-Monarchie ausbreitete. Der Streik war vor allem ein politischer.

29.01.2018

Auch wenn sich VertreterInnen der etablierten Parteien für die Gleichberechtigung von Frauen aussprechen – ihre Politik zeichnet ein anderes Bild. Jüngste Angriffe in Oberösterreich zeigen, in welche Richtung es geht. Neben der Kürzung der Mindestsicherung, die Mehrkindfamilien in existenzbedrohende Armut zwingt, werden nun für die ohnehin dünn gesäte ganztägige Kinderbetreuung Gebühren eingeführt. Diese „zurück an den Herd“-Politik wird die Selbstbestimmung von Frauen weiter untergraben.

29.01.2018

Was haben Brasilien, die USA und Österreich gemeinsam? Dort kämpfen revolutionäre SozialistInnen um den Aufbau neuer Massenparteien, die ein starkes Instrument zur Durchsetzung des Klasseninteresses der ArbeiterInnen sein sollen.

29.01.2018

Servus TV veranstaltete nach den Wahlen eine Diskussion über Schwarz-Blau. Mit dabei war nicht nur FPÖ-Urgestein Mölzer, sondern auch SLP-Aktivistin Sonja Grusch. Sie nagelte Mölzer auf die Sozialabbau-Politik der FPÖ fest, bis er nicht mehr ausweichen konnte. Sie betonte auch, dass wir von der Widerstandsbewegung lernen müssen: Wir brauchen Streiks und eine starke Linke, um die kommende Regierung aufzuhalten.

 

29.01.2018

Ich hatte mit AktivistInnen der SLP schon viele spannende Diskussionen und habe mich bei einigen der zahlreichen Aktionen beteiligt: Gegen das "blaue Familienfest" in der Brigittenau, meinem Wohnbezirk, gegen die rechtsextremen Identitären oder bei der Befreiungsfeier des KZ Mauthausen. Für mich war die Entscheidung, mein politisches Engagement organisiert in der Linken einzubringen, ein langer Prozess. Jetzt ist er mit meinem Beitritt zur SLP, in der ich mich auch menschlich sehr gut aufgehoben fühle, abgeschlossen.

29.01.2018

Streichen bei der Kinderbetreuung in Oberösterreich und Entmündigung von Frauen: die Politik von FPÖ und ÖVP richtet sich besonders gegen Frauen. Durch die Streichungen im Sozialbereich. Durch die Pläne, das Pensionsalter anzuheben. Durch geplante Angriffe auf Aufklärung, Verhütung und Abtreibung. „Nicht mit mir“ ist eine Kampagne der SLP, die in den letzten Jahren schon eine Reihe von Aktionen für Frauenrechte gesetzt hat. Um unsere Sichtbarkeit zu erhöhen, wollen wir nun Aufkleber von Nicht mit mir produzieren. 5000 Stück kosten 90 Euro.

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Der Wahnsinn des Kapitalismus

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23.5.2018

Der Wahnsinn des Kapitalismus: Wir arbeiten grad am nächsten Vorwärts, im Schwerpunkt geht es um Imperialismus und die wachsende Kriegsgefahr. Dazu passend verschickt die schwedische Regierung an...mehr