Vorwärts 213 - November 2012

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Artikel in dieser Ausgabe:

06.12.2012

Ende 1987 wurde bekannt, dass das Krupp-Stahlwerk im Duisburger Vorort Rheinhausen geschlossen werden sollte . Das führte zum bedeutendsten Arbeitskampf gegen eine Betriebsschließung in Deutschland. Die ArbeiterInnen führten die Produktion in Eigenregie weiter. Die Idee der Vergesellschaftung der Stahlindustrie stand im Raum. Der Arbeitskampf wurde von Anfang an breit in die Bevölkerung getragen. Alle Betriebsversammlungen waren öffentlich. Der Höhepunkt des Arbeitskampfes war am 10.12.1987 ein regionaler Generalstreik im Ruhrgebiet.

06.12.2012

Privatisierungen

06.12.2012

Die „Süddeutsche Zeitung“ brachte es nach dem St. Pöltener SPÖ-Parteitag auf den Punkt: „Sieger sehen anders aus“. Zwar war Faymann konkret gemeint – immerhin hatte er als Vorsitzender mit 83,4 % die geringste Zustimmung ever eingefahren. Tatsächlich aber passt es auf die SPÖ als Ganzes: Anfang Oktober gaben in einer Umfrage 52 % an, dass es „eher nicht klar“ sei, wofür die SPÖ steht (Market-Institut).

06.12.2012

Der Aufruf zur Einigkeit war nicht zu übersehen: „Vorwärts GenossInnen, auf ins Wahljahr 2013!“-Plakate säumten den Weg zum SPÖ-Parteitag. Dieser Aufruf reagierte auf Berichte über das „Gemurre an der Basis“. Das ist der übliche Theaterdonner: Denn es ist gerade die „linke“ Basis, von der die Parteispitze immer wieder - auch gegen besseres Wissen - gestützt wird. Die Mitglieder gehen, v.a. junge ArbeiterInnen können wenig mit der SPÖ anfangen: Die „Linken“ werden die Letzten sein, die der Partei noch die Treue halten.

03.12.2012

In Griechenland ist die Bedrohung durch die Nazis der „Goldene Morgenröte“ enorm. Sie erhalten mit ihrem rassistischen, pseudosozialen Programm immer mehr Unterstützung. Ihre Schlägertrupps suchen gezielt „MigrantInnenviertel“ heim.

03.12.2012

Am 23. April 1989 starben 96 Menschen, weil die Polizei unfähig war. Sie waren unter den über 24.000 Liverpool-Fans, die im Hillsborough-Stadion in Sheffield das Halbfinale des FA-Cups anschauen wollten.

Das Hillsborough-Stadion war bereits seit Jahren für seine baulichen Mängel bekannt. Die Fanblöcke waren oft überfüllt, es kam zu Unfällen mit Dutzenden Verletzten. Für Profite riskierten die Veranstalter Tote.

03.12.2012

Im Zuge der Gründung der Ersten Republik wurden die Stiftungen des Kaiserhauses in Österreich einkassiert und zur öffentlichen Sache. Der Adel hingegen wurde ein halbes Jahr darauf nur symbolisch in die Schranken gewiesen: Er musste lediglich auf das „von“ und diverse Insignien verzichten. Während Ungarn nach 1945 enteignete, bleibt hierzulande der historisch bedingt zu einem guten Teil aus riesigen Ländereien bestehende Besitz bis heute in den ehemaligen Adelsfamilien.

02.12.2012

Auf der Suche nach dem Sommerjob landen viele bei Fundraising für AIWWF (Amnesty International/ World Wide Fund for Nature). Das Aufnahmegespräch gestaltet sich zügig, so gut wie jedeR wird genommen, entgegen der Beteuerung, man gehöre zu „den 5%“, welche das „strenge“ Verfahren bestehen. Die Arbeit ist ein Graus.

02.12.2012

Jugendliche haben Sex, so oder so, unabhängig von Geschlecht, sozialer und kultureller Herkunft. In Österreich gibt es im Gegensatz zu den meisten europäischen Ländern keine finanzielle Unterstützung und hohe Barrieren für Verhütungsmittel. ExpertInnen schätzen, dass dadurch ungewollte Schwangerschaften unter Jugendlichen besonders hoch sind. Ebenso ist bessere Aufklärung erforderlich, um den richtigen Gebrauch von Verhütungsmitteln zu ermöglichen.

01.12.2012

Alle Parteien bezeichnen sich als demokratisch. Und doch sind die meisten Parteitage eine Farce. Beschlüsse werden ohne aktives Mitwirken der Mitglieder gefällt bzw. landen in Schubladen. Die Mitglieder erfahren oft aus der Presse, was die (neue) Position der Partei ist. Parteien wie der SLP wird im Gegenzug unterstellt, sie wären undemokratisch, weil sie dem „Demokratischen Zentralismus“ huldigen würden (Verfassungsschutzbericht). Wie schaut's wirklich aus? Die Mitglieder der SLP haben das Recht – und die Verantwortung – sich in die Debatten in der Partei einzubringen.

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Der Wahnsinn des Kapitalismus

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