Vorwärts 262 - Oktober/November 2017

PDF: 

Artikel in dieser Ausgabe:

01.12.2017

Auch wenn die FPÖ nicht das Ergebnis bekommen hat, das von Umfragen noch vor einem Jahr vorhergesagt wurde (nämlich Platz 1) - die Gefahr, die von ihr ausgeht, ist nicht vom Tisch. Im Gegenteil, rassistische Politik, die uns gegeneinander ausspielt und auf uns herunter tritt, ist von ALLEN anderen Parteien, teilweise im FPÖ-Stil, betrieben worden. Asylverschärfungen, Kürzungen bei der Mindestsicherung, steigende Mieten… Sozialabbau auf der einen Seite, Zuckerl für die Reichen auf der anderen.

29.11.2017

Das frühe 16. Jahrhundert ist eine dramatische Zeit in Deutschland. Die alte Feudalordnung wird morsch und langsam vom modernen Zentralstaat ersetzt. Das Bürgertum steigt auf und Ansätze kapitalistischen Wirtschaftens breiten sich aus. In diese Zeit fällt die Reformation, die die alte Macht der Kirche bröckeln lässt. Aber nicht nur der gegen den sich entwickelnden modernen Staat rebellierende Adel gerät in Bewegung, sondern auch Intellektuelle, die Humanismus und Reformation befördern sowie die bäuerlichen Volksmassen.

29.11.2017

Der Kapitalismus verursacht Krisen und funktioniert für den Großteil der Bevölkerung nicht, wie die Geschichte immer wieder gezeigt hat. Trotzdem wird erzählt, wir wären eine Demokratie, obwohl die öffentliche Meinung in den Händen von großen Medien und die Gewaltenteilung inexistent ist. Unsere Regierung ist die Interessensvertretung des Kapitals und interessiert sich nur dafür. Nur durch die Abschaffung des Kapitalismus kann eine Gesellschaft demokratisch werden!

29.11.2017

Das Bezirksblatt Salzkammergut interviewte SLP-Aktivistin Lisa Wawra im Wahlkampf über die Ziele der SLP. Lisa stellte klar, dass es uns nicht nur um Stimmen geht, sondern darum, effektiven Widerstand aufzubauen: um die Schließung der Geburtenstation und der Unfallambulanz in Gmunden rückgängig zu machen, schlägt sie etwa gemeinsame Aktionen von Betroffenen und Beschäftigten vor.

29.11.2017

Australien: JA-Kampagne für LGBT-Ehe

29.11.2017

Nordkorea würde bei einer militärischen Konfrontation mit den USA und Südkorea den Kürzeren ziehen. Doch die nordkoreanische Artillerie könnte vor ihrer Vernichtung durch die Luftüberlegenheit der USA massive Zerstörungen mit Zehntausenden Toten in der nur 50 km südlich der Demarkationslinie liegenden südkoreanischen Hauptstadt Seoul anrichten. Käme es zum Einsatz von Nuklearwaffen, könnte niemand vorhersagen, was passiert.

29.11.2017

Die Ereignisse seit dem Referendum vom 1. Oktober beweisen, dass im Kapitalismus selbst demokratische Prinzipien wie das Selbstbestimmungsrecht von Massenbewegungen erkämpft werden müssen. Das spanische Bürgertum hat Katalonien tatsächlich nicht mehr zu bieten als juristische Formalitäten, königliche Ansprachen und Schlagstöcke.

29.11.2017

Der Bundestagswahlkampf in Deutschland war extrem langweilig. Merkel würde Kanzlerin bleiben. Unklar war nur, in welcher Koalition. Auch dass mit der AfD zum ersten Mal seit den 1950er Jahren eine Partei rechts von CDU/CSU in den Bundestag einziehen würde, war abzusehen.

17.11.2017

Ab Wintersemester 2017 müssen Drittstaatenangehörige, also im wesentlichen Menschen aus Staaten außerhalb der EU, statt 382,56€ nun 754,92€ im Semester für das Studium an der Uni Wien zahlen. Sie schließt sich damit vielen anderen Universitäten in Österreich an. Das macht es den Betroffenen um einiges schwerer, ein Studium an der Uni Wien zu beginnen und die bereits vorhandene Unsicherheit steigt. Denn auch bezüglich des Sprachnachweises gilt es neue Hürden zu überwinden, wenn man als Drittstaatenangehöriger dort studieren möchte.

17.11.2017

In Ohio (USA) kämpften Corey und andere AktivistInnen von Socialist Alternative (CWI USA) gegen eine Gedenktafel für Südstaatengeneral Robert E. Lee. Corey bekam Todesdrohungen, nachdem der rechte Vizebürgermeister seine Daten veröffentlicht hatte. Corey gab nicht nach. Die Tafel wird vom öffentlichen Grund entfernt!

 

Seiten

Der Wahnsinn des Kapitalismus

Auch auf Facebook!

23.5.2018

Der Wahnsinn des Kapitalismus: Wir arbeiten grad am nächsten Vorwärts, im Schwerpunkt geht es um Imperialismus und die wachsende Kriegsgefahr. Dazu passend verschickt die schwedische Regierung an...mehr