Vorwärts 267 - Mai 2018

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Artikel in dieser Ausgabe:

02.06.2018

Das Österreichische Institut für Berufsbildungsforschung (öbf) hat den zweiten Lehrlingsmonitor, eine Erhebung der Arbeitsbedingungen von Lehrlingen im letzten Lernjahr, herausgebracht. Die Ergebnisse: Gut 40 % aller Lehrlinge müssen „eindeutig ausbildungsfremde“ Tätigkeiten verrichten, 33 % leisten Überstunden, 76 % gehen trotz Krankheit arbeiten, 17 % der Minderjährigen müssen sonntags arbeiten (trotz des Verbots!) und nur 30 % geben an, dass sie mit ihren AusbildnerInnen viel über die Inhalte der Lehrabschlussprüfung gesprochen haben.

02.06.2018

Massenhaft wird diese Tage in Frankreich gestreikt und besetzt – doch es erfordert besonderen Mut, auch als kleine, besonders entrechtete Gruppe zu kämpfen. Zehn Beschäftigte des Reinigungsunternehmens „La Providence“ streiken schon über zwei Monate gegen die besonders schlechten Arbeitsbedingungen.

02.06.2018

Die BefürworterInnen von stärkerer Waffenkontrolle in der Debatte rund um Waffengewalt in den USA bekam nach einem weiteren Amoklauf an einer Schule neuen Aufwind. Es folgten SchülerInnenstreiks und eine Demonstration in Washington mit über 100.000 TeilnehmerInnen.

02.06.2018

Angesichts der großen Angriffe und Kürzungen, die Schwarz-Blau im Bildungssektor plant (weniger LehrerInnen, Aussiebverfahren und Elitenbildung sowie die Isolierung von MitgrantInnen) war die SLP von Anfang an aktiv in der Organisation von Widerstand. Der erste Punkt in unserem 6-Punkte-Plan, um Schwarz-Blau zu stoppen, ist der Aufbau von Aktionskomitees. Und genau das versuchen wir im Bildungssektor. SLP-Mitglieder haben zusammen mit anderen AktivistInnen der Pädagogischen Hochschule und der Uni Wien die Initiative „Kritische Lehramtsstudierender“ gestartet. Die IKL war am 13.

01.06.2018

Die Polizei, der Freund und Helfer – der Rechtsextremen. Am 14. April schützte sie den „Kandel ist überall“-Aufmarsch. Für die von SLP- und Nicht mit mir- AktivistInnen organisierte Gegenkundgebung gab es nur Repression. Gegen Rassismus und Sexismus auftreten ist für sie „ungerechtfertigte Störung der öffentlichen Ordnung“, die mit 100€ bestraft wird. Einschüchtern wird uns das nicht – im Gegenteil!

01.06.2018

Die Wirtschaftskrise 2007 war ein Schock. Und obwohl sie nun schon lange her ist, spüren wir ihre Nachwirkungen nach wie vor. Damals haben wir erstmals unsere Broschüre „Sozialistische Antworten auf die Krise“ herausgegeben. Tatsächlich ist die Krise eigentlich bis jetzt nicht wirklich vorüber, weil die Erholungen seither auf Sand gebaut sind. Es wird immer klarer, dass der Kapitalismus und mit ihm die ArbeiterInnenklasse in eine brutale neue Ära eingetreten ist. Doch eigentlich ist es korrekter zu sagen, dass wir in der kapitalistischen Normalität angekommen sind.

01.06.2018

Die SLP ist nicht abhängig vom Geld von Unternehmen oder Regierungen. Wir können daher schreiben, was ist, und nicht, was diese gerne hätten. 2018 haben wir viel vor: Widerstand gegen diese Regierung und ihre Politik. Unterstützung von Arbeitskämpfen. Organisierung von Aktionen gegen rechte Gewalt und für Frauenrechte. Zeitungen, Broschüren, Veranstaltungen, Proteste und Demonstrationen. Um das und noch viel mehr machen zu können brauchen wir viele helfende Hände (und Hirne) und auch Geld. Unser Ziel bis Ende 2018 ist es, 15.000 Euro aufzubringen. Hilf mit, damit wir das schaffen.

01.06.2018

Vor einigen Jahren begann ich, mir des hohen Ausmaßes an Individualisierung in der kapitalistischen Gesellschaft bewusst zu werden. Nach der Schule verspürte ich vermehrt den konstanten Leistungsdruck, unter dem viele Leute leiden. Kaum jemand hat Zeit, den eigenen Hobbies und Interessen nachzugehen. Das Gefühl von Vereinsamung ist häufig die Folge. Gesellschaftliche Probleme werden auf die individuelle Ebene verschoben, anstatt gemeinsam nach einer Lösung zu suchen.

30.05.2018

Schwarz-Blau macht Ernst mit seinen Angriffen: Der sozialökonomische Betrieb „Gasthaus zur Brücke“ hat in den letzten 21 Jahren Fördergelder vom AMS erhalten und über 700 Personen - Beschäftigte und Erwerbsarbeitslose - betreut. Nun kürzt die Regierung das Budget des AMS und das Gasthaus steht vor der Schließung. Die Regierung beginnt dort zu sparen, wo sie sich keine Gegenwehr erwartet.

VertreterInnen etablierter Parteien fordern einen politischen „Schulterschluss“ und wollen durch ihre Kontakte mehr Geld heraushandeln – das dann wohl woanders gestrichen wird.

30.05.2018

Unter diesem Titel hat am Freitag, dem 13.4 und am Samstag, dem 14.4 ein Seminar stattgefunden.

Für Frauen, aber auch Männer, die für eine Gesellschaft mit gleichen Rechten für alle und ohne Frauenunterdrückung kämpfen wollen, wurden spannende Diskussionen und Referate vorbereitet.

Aktivistinnen der „Nicht mit mir“ Kampagne haben das Seminar in ihren regelmäßigen Treffen, in denen schon eine Reihe von Aktionen geplant und Themen diskutiert wurden, organisiert.

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Der Wahnsinn des Kapitalismus

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23.5.2018

Der Wahnsinn des Kapitalismus: Wir arbeiten grad am nächsten Vorwärts, im Schwerpunkt geht es um Imperialismus und die wachsende Kriegsgefahr. Dazu passend verschickt die schwedische Regierung an...mehr