Gemeinsam sind wir stärker!

Monika Jank, 23 Jahre, Studentin

Vor einigen Jahren begann ich, mir des hohen Ausmaßes an Individualisierung in der kapitalistischen Gesellschaft bewusst zu werden. Nach der Schule verspürte ich vermehrt den konstanten Leistungsdruck, unter dem viele Leute leiden. Kaum jemand hat Zeit, den eigenen Hobbies und Interessen nachzugehen. Das Gefühl von Vereinsamung ist häufig die Folge. Gesellschaftliche Probleme werden auf die individuelle Ebene verschoben, anstatt gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. Deshalb begann ich den Kapitalismus in Frage zu stellen und den Wunsch nach einer anderen, gerechteren und sozialeren Gesellschaftsform zu entwickeln. Dazu kommt, dass ich als Frau Angst davor habe, eigene Kinder zu bekommen, da Mütter großteils auf sich allein gestellt sind und mit der aktuellen Regierung wird sich die Lage auch noch verschlechtern. Ich bin der SLP beigetreten, um mich dafür einzusetzen, dass jedeR ein würdiges Leben führen kann, wo notwendige Aufgaben wie Kinderbetreuung, Hausarbeit etc. gesellschaftlich aufgeteilt werden und nicht jedeR gegen jedeN kämpft!

Erscheint in Zeitungsausgabe: 

Nachrichten aus dem Quarantäne-Kapitalismus

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25.03.2020

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