Vorwärts 230 - Juli/August 2014

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Artikel in dieser Ausgabe:

30.08.2014

Umweltkatastrophen häuften sich dramatisch in den letzten Jahren. Durchaus bekannt sind z.B. die Stürme, die immer heftiger und zahlreicher die US-Küsten heimsuchen, die Ausbreitung der Sahara, das Schmelzen der Polkappen etc. Grundsätzlich hat es Klimawandel im Laufe der Erdgeschichte schon oft gegeben, jedoch verläuft es diesmal viel schneller. Grund dafür ist das kapitalistische System, in dem, nur um die Profite zu erhöhen, auf umweltschonende Maßnahmen, wie Filteranlagen oder effektives Recycling größtenteils verzichtet wird.

30.08.2014

Zweifelsohne hat es in der Geschichte immer wieder Naturkatastrophen gegeben. Die Häufigkeit und v.a. die materiellen und humanitären Auswirkungen haben jedoch in den letzten Jahrzehnten ungekannte Ausmaße angenommen. Die Gründe dafür liegen in der kapitalistischen Profitwirtschaft.

30.08.2014

Erst im Sozialismus, meinten Marx und Engels, wird die Menschheit wirklich frei sein. Durch die Planwirtschaft werden “Die Menschen, endlich Herren ihrer eignen Art der Vergesellschaftung, [...] damit zugleich Herren der Natur, Herren ihrer selbst - frei. (Friedrich Engels, Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft, 1880)

30.08.2014

Katastrophe ist nicht gleich Katastrophe. Abhängig von den sozialen Bedingungen (und daher auch der Qualität der Häuser und Schutzmaßnahmen etc.) schwankt die Zahl der Opfer teils dramatisch. Reiht man Naturkatastrophen nach der Zahl der Toten, fanden die schlimmsten Katastrophen in armen Regionen statt:

30.08.2014

Ein Beispiel, weil es gerade aktuell ist: Über viele Jahrzehnte hat Bosnien und Herzegowina nun schon mit Korruption, politischen Versorgerposten als Resultat des Dayton-Vertrages, ökonomischem Leerlauf und vor sich herwütender Privatisierung von ehemaligen Staatsbetrieben zu kämpfen. Diese Problemfelder führten im Februar diesen Jahres zum Ausbruch einer gewaltigen Ladung Aggression gegen den Staat und seine Inkompetenz.

29.08.2014

Österreich ist ja bekanntlich mehr als Wien. Und daher ist für die SLP der Aufbau von Ortsgruppen in allen Teilen des Landes wichtig. Seit einiger Zeit sind wir auch in Innsbruck aktiv. Ein interessantes Pflaster, das auch ganz anderes zu bieten hat als die Tiroler Schützen und Andreas Hofer. Nämlich SchülerInnenproteste, Flüchtlingsproteste, Antifa-Demos und vieles mehr. Sozialistische Inhalte sind dabei aber noch wenig vertreten. Und das wollen wir mit Hilfe unserer LeserInnen ändern!

29.08.2014

Die SLP war zentral an den Massenprotesten gegen den Besuch des türkischen Präsidenten Erdoğan, verantwortlich für tödliche Arbeitsunfälle und Polizeigewalt, beteiligt. Der „Standard“ interviewte SLP-Bundessprecherin Sonja Grusch. Sie betonte, dass die rassistische Politik der Regierung und die Hetze der FPÖ Erdoğans größte Wahlhelfer sind und rief zu gemeinsamen Widerstand auf.

29.08.2014

Als Jugendlicher war ich autonomer Linker. Später war ich durch private und arbeitsbedingte Umstände politisch weniger aktiv, SPÖ-Wähler, Gewerkschaftsmitglied, das war's auch schon. Seit Beginn der Wirtschaftskrise, aber auch bedingt durch die ständigen Einschränkungen der Freiheits- und Menschenrechte, beschloss ich wieder politisch aktiv zu werden. Aber wo? Die SPÖ war ungeeignet. Beim letztjährigen "Walk for IDAHO" traf ich AktivistInnen der SLP. Nachdem ich das erste Vorwärts gelesen hatte, wusste ich: Was ich will und wofür die SLP steht, ist in etwa das Gleiche!

29.08.2014

Es war komisch und empörend zugleich: Im 21. Jahrhundert berichten die großen TV-Kanäle Europas stundenlang live von der prunkvollen Krönung des neuen spanischen Königs, ohne zu kritisieren, dass in dieser albernen Kostümzeremonie Millionen Euro vernichtet werden. Nichts darüber, dass gleichzeitig Millionen SpanierInnen dank des sozialen Kahlschlags ihrer Regierung in bitterem Elend leben. Stattdessen: Begeisterung über Luxuskleider und Schmuck, die Mitglieder des Königshauses zur Schau stellen.

29.08.2014
     

Die Spannung der WM wurde durch die bittere Erkenntnis ersetzt, dass für all den Pomp die ArbeiterInnenklasse Brasiliens einen hohen Preis bezahlen musste. Hunderte Millionen wurden für Stadien ausgegeben von denen viele nie wieder benützt werden. Das drastischste Beispiel dafür ist

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