Vorwärts 168 - Oktober/November 2007

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Artikel in dieser Ausgabe:

28.10.2007

Am 20. März 2007 wurden drei führende Aktivisten des Bundes freier Jugend (BfJ), Rene Hönig, Stefan Magnet und Michael Scharfmüller, verhaftet und Hausdurchsuchungen durchgeführt. Ihnen werden Verstöße gegen das NS-Verbotsgesetz vorgeworfen. Die verhängte Untersuchungshaft wurde mehrmals wegen "Tatbegehungs- und Verdunkelungsgefahr" verlängert. BfJ-Aktivisten organisierten Solidaritätsaktionen mittels Konzerten und Flugblättern..

28.10.2007

Am 9.11 ist der Jahrestag der von den Nazis zynisch genannten "Reichskristallnacht". Gelenkter Terror gegen jüdische MitbürgerInnen bildetet 1938 einen wichtigen Schritt zur Politik der Vernichtung von Menschen - v.a. JüdInnen, Sinti und Roma (...)-  die als "anders" definiert wurden. Grund genug für uns heute, genauer am 8.11., gegen Organisationen und Politiker aktiv zu werden die den Holocaust leugnen oder relativieren und gleichzeitig rassistische Hetze v.a. gegen türkische und arabische KollegInnen verbreiten.

28.10.2007

Che Guevara als eine der meist verkauften Ikonen des Kapitalismus- ein Bild, das von vielen zynischen JournalistInnen hergenommen wird, um sein Scheitern zu beweisen. Das Bild des charismatischen Revolutionärs ziert heutzutage viele Alltagsgegenstände und Kleidungsstücke. Es sind jedoch nicht nur T-Shirts, Jacken, Taschen, Schlüsselanhänger usw. von ihm geblieben. Seine Idee, der Kampf gegen Imperialismus und Unterdrückung, seine Überzeugungen leben noch heute nicht nur in den Menschen Latein- und Südamerikas weiter.

28.10.2007

Che Guevara, obwohl bereits vor 40 Jahren von bolivianischen Militärs ermordet, und Fidel Castro, der seit Ausbruch seiner schweren Krankheit vor einem Jahr die Regierungsgeschäfte an seinen Bruder Raúl abgetreten hat und seither fast vollständig aus dem öffentlichen Leben Kubas verschwunden ist, genießen als Führer der kubanischen Revolution bei der Bevölkerung der Zuckerinsel immer noch großes Ansehen. Doch: Was ist aus dieser Revolution geworden?

23.10.2007

Der September begann mit dem Volksstimmefest in Wien. Heuer hatte die SLP einen der größten politischen Stände. Und eine der interessantesten Diskussionen: Franz Parteder (KP-Steiermark), Andreas Wolf (Funke-Strömung) und Sonja Grusch (SLP-Bundessprecherin) debattierten zum Thema "Neue linke Partei auch in Österreich?!". Über 80 Personen hörten zu und beteiligten sich lebhaft.

23.10.2007

Unter dem Vorwand angeblich eine Gesamtschule "zum wohl fühlen" zu errichten, wird nächstes Jahr ein massiver Angriff auf den Lehrkörper, egal welchen Schultyps, und auf das Bildungssystem in Niederösterreich stattfinden.
Momentan Situation: Kein Platz für SchülerInnen und LeherInnen

20.10.2007

Bereits Anfang der 1990er Jahre - also zeitlich im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des Stalinismus - beschrieb der französische Soziologe Gilles Kepel in seinem Buch "Die Rache Gottes" die Zunahme von religiösem Fundamentalismus. Er bezieht sich dabei auf verschiedene Religionsgruppen - nicht nur auf den Islam.

20.10.2007

Wenn es gegen "den Islam" geht, werden FPÖ und ÖVP plötzlich zu Vorreitern der Frauenbefreiung. Jene Parteien, die in der Praxis extrem frauenfeindliche Politik betreiben. Das Kopftuch als besonders frauenfeindlich herauszustreichen zeigt, wie verlogen ihre Argumentation ist. Auch viele ÖsterreicherInnen tragen Kopftuch oder ähnliches (Nonnen, ältere Frauen am Land, Goldhauben etc.) - darüber regt sich niemand auf.

20.10.2007

Im Folgenden dokumentieren wir eine Resolution im Wortlaut, welche der Betriebsrat Herbert W. in seinem Betrieb in die Betriebsratskörperschaft eingebracht hat.

20.10.2007

Schleier tragende Frauen, Minarette und Gebetsräume, Kinder die Mohammed oder Leila heißen – droht Österreich eine Islamisierung? Sonja Grusch, Bundessprecherin der SLP, untersucht, wer von der Debatte über Islam und Terrorismus profitiert.

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Der Wahnsinn des Kapitalismus

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23.5.2018

Der Wahnsinn des Kapitalismus: Wir arbeiten grad am nächsten Vorwärts, im Schwerpunkt geht es um Imperialismus und die wachsende Kriegsgefahr. Dazu passend verschickt die schwedische Regierung an...mehr