Vorwärts 203 - November 2011

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Artikel in dieser Ausgabe:

19.11.2011

„Fekter lädt zu Vortrag & Diskussion ein“ wurde für 30.9. in ganz Attnang-Puchheim (OÖ) angekündigt. Die ÖVP lud Maria Fekter als „Finanzexpertin“ ein, einen Vortrag über die „angebliche“ Wirtschaftskrise zu halten. Zu erwarten waren billige Propaganda und vor allem Hetze gegen die GriechInnen. Fekters kapitalistische Sparpolitik geht auf Kosten der österreichischen ArbeiterInnen. Gleichzeitig steckt viel Steuergelder in Bankenrettunspaketen. „Wird ja eh zurückgezahlt.“ heißt es dann. Aber in der kapitalistischen Realität sieht das ganz anders aus.

18.11.2011

Tilman M. Ruster demonstrierte am 28.1. mit Hunderten gegen den „WKR-Ball“, einen Ball rechtsextremer Burschenschafter. 

18.11.2011

Viele Eltern meinen, ihren Kindern etwas Gutes zu tun, wenn sie diese in Waldorfschulen schicken. Die Schulen wirken fortschrittlich, weil keine Noten, mehr Praxisbezug im Unterricht, keinE DirektorIn. Die SchülerInnen lernen offener und spielerischer als in staatlichen Schulen.

18.11.2011

Talentshows zeigen viel unentdeckte Kreativität. Ob Kochen, textiles Arbeiten, Töpfern oder neue Medien: Auf unterschiedliche Weise, in unterschiedlichem Ausmaß betätigen sich alle Menschen kreativ oder haben zumindest das Bedürfnis danach. Aber die meisten haben zu wenig Zeit und Geld dafür. Wir sind gezwungen, fremdbestimmter Arbeit nachzugehen, die uns viel Energie und Zeit kostet, und nicht genug Einkommen bringt, um kreativ sein zu können. Während die einen immer mehr um immer weniger Geld arbeiten, haben andere keinen Job und werden in die Armut gedrängt.

17.11.2011

“Sozialpartnerschaft” ist bei vielen ArbeitnehmerInnen positiv besetzt. Doch wer immer am Tisch der Mächtigen mitverhandeln “darf”, glaubt irgendwann, Teil davon zu sein. Die staatstragende Haltung des ÖGB ist eng mit der Entstehung der Sozialpartnerschaft verbunden. Bei ihrer Durchsetzung nach 1945 ging es um die Absicherung des Kapitalismus. Der ÖGB steht seitdem fest auf kapitalistischem Boden. Das Wort “Sozialpartnerschaft” vermittelt, dass gegensätzliche Interessen aussöhnbar seien.

17.11.2011

Die SLP hat österreichweit in die MetallerInnenstreiks interveniert. Besonders vor dem Opelwerk in Wien Aspern. Wir standen zu jedem Schichtwechsel vor dem Werk. Für einen Streikbericht drehte der Online-Standard bei Opel – Prominent im Bilde: SLP-AktivistInnen, die mit streikenden ArbeiterInnen diskutieren, „Vorwärts“ verkaufen und Flugblätter verteilen. Hübsches Video, lieber Online-Standard!

17.11.2011

Bei der staatlichen Repression gilt die Bauernregel „auch Kleinvieh macht Mist“. Neben Gerichts- und UVS-Verfahren waren SLP-AktivistInnen in den letzten drei Jahren mit über 60 Verwaltungsstrafen konfrontiert. So auch bei der Abschiebung der Familie Mesropian (Herr Mesropian wurde übrigens in seiner „Heimat“ gleich verhaftet!). Besonders schikanös: Seit 1.7.2011 gilt das neue Fremdrecht: Abschiebetermine werden nicht mehr bekannt gegeben, eine „fristgerechte“ Anmeldung von Protesten ist unmöglich – d.h. Strafe.

17.11.2011

Kasachstan: Solidarität mit den ÖlarbeiterInnen!

17.11.2011

Als die KV-Verhandlungen der MetallerInnen von Gewerkschaftsseite abgebrochen wurden, starteten rund 150 Metallindustriebetriebe mit Betriebsversammlungen und Warnstreiks. „Endlich!“ und, „jetzt zeigen wir es ihnen einmal“ meinten viele KollegInnen. Beim Streik selbst beteiligten sich dann fast 200 Betriebe. Der Streikabbruch am Montag enttäuschte dann viele KollegInnen.

17.11.2011

Diesmal ging die Gewerkschaft mit einer fetten Forderung in die Verhandlungen - trotz schlechter Wirtschaftsprognosen, eines wankenden Finanzsektors und schlechter Abschlüsse anderer Gewerkschaften. Als die Unternehmer bei der ersten Verhandlung die Forderungen nicht akzeptierten, organisierte die Gewerkschaftsführung noch vor einem 2. Verhandlungstermin Streiks. Der Streik überraschte Politik und Wirtschaft und fand breite Unterstützung in der Bevölkerung.

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Nachrichten aus dem Quarantäne-Kapitalismus

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Die Coronoa-Krise trifft alle, aber nicht alle gleich  Aktuell rücken die Lebens- und Arbeitsrealitäten von uns allen näher zusammen. WAS wir konkret für einen Job machen ist gerade...mehr