Warum ich bei der SLP bin: Satirische Videos sind zu wenig!

Philipp Chmel

Klima und Umwelt, Kapitalismus und Krieg? Wir laufen gerade offenen Auges in unser Verderben, zukünftige Generationen werden fragen: „Hey mal Hand auf Herz, ihr wusstet doch was passiert, wieso habt ihr denn nichts unternommen?“. Die passende Reaktion wäre, alle Leute zu schütteln die man trifft und Reden über den Weltuntergang an Straßenecken und in der U-Bahn zu halten. Warum tut das niemand, warum tue ich das nicht? Statt dessen habe ich Ökostrom und buche den nächsten Snowboard-Urlaub – „sich auch mal was gönnen“. Das ist einer der vielen Momente in denen ich eine große Zerrissenheit zwischen moralischem Anspruch und eigenem Handeln spüre, zwischen idealer Welt und gelebter Wirklichkeit. Die beiden in Deckung zu bringen ist nahezu unmöglich, aber das sollte auch nicht der Anspruch sein. Mich in der SLP zu engagieren, motiviert und nimmt mir das Gefühl von Passivität; ich will meinen, wenn auch kleinen, Beitrag zu einer gerechteren Welt leisten. Revoluzzer oder passive, bequeme Kartoffel? Welche Geschichte würdet ihr euren Kindern lieber erzählen? Auf geht’s, werdet aktiv!

Philipp Chmel, 26, Student an der Boku

 

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