Vorwärts 201 - September 2011

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Artikel in dieser Ausgabe:

03.10.2011

Es herrscht Mangel…

  • an 18.000 Kinderbetreuungsplätzen für Kleinkinder

  • an Ganztagsschulen von 350.000 Plätzen

  • an LehrerInnen –jetzt schon, und nicht erst in 5-10 Jahren, wenn Stellen durch Pensionierungen frei werden; lt ElternvertreterInnen rund 22%.

(Quelle: www.presse.com)

Klassenschülerhöchstzahlen

  • Offizielle Klassenschülerhöchstzahl: 25 SchülerInnen, offiziell auch bis zu 20% mehr, also 30

03.10.2011

„Die Gedanken der herrschenden Klasse sind in jeder Epoche die herrschenden Gedanken, d.h. die Klasse, welche die herrschende materielle Macht der Gesellschaft ist, ist zugleich ihre herrschende geistige Macht. […] Die herrschenden Gedanken sind weiter Nichts als der ideelle Ausdruck der herrschenden materiellen Verhältnisse, die als Gedanken gefassten herrschenden materiellen Verhältnisse; also der Verhältnisse, die eben die eine Klasse zur herrschenden machen, also die Gedanken ihrer Herrschaft.“ Aus Karl Marx / Friedrich Engels: Die deutsche Ideologie (1845/46)

03.10.2011

Die Situation im Bildungswesen ist katastrophal. SchülerInnen und LehrerInnen gehen nach der Schule frustriert nach Hause, StudentInnen zwängen sich in überfüllte Hörsäle, viele Bildungsangebote kann man/frau sich nicht leisten und und und. Der Wunsch aller Beteiligten (SchülerInnen, StudentInnen. Lehrenden und Eltern) nach Veränderungen ist enorm. Das „Bildungsvolksbegehren“ wird von vielen als eine Möglichkeit gesehen, endlich was zu tun. Unterstützt wird es u.a. von einigen Wirtschaftsverbänden wie dem Wirtschaftsforum der Führungskräfte oder der Industriellenvereinigung (IV).

03.10.2011

Der Mensch ist ein neugieriges Wesen. Kleine Kinder freuen sich meist auf die Schule und lernen gerne. Junge LehrerInnen beginnen mit großen Plänen ihren Job und wollen die Kinder inspirieren. Nach wenigen Jahren sind beide meist verbittert und enttäuscht.

Muss Lernen unangenehm sein? Muss Wissen erzwungen werden? Muss Schule scheiße sein?

03.10.2011

Jedes Jahr wird zu Schul- und Unibeginn die Krise der Bildungspolitik deutlicher sichtbar. Die etablierten Parteien versuchen, weiterzuwurschteln, während das Bildungssystem im Chaos versinkt. Es fehlt an allen Ecken und Enden – und ernstzunehmende Verbesserungen sind von Politik und Wirtschaft nicht zu erwarten.

03.10.2011

Die Anschläge in Oslo werden in den Medien als Tat eines „verrückten Einzelgängers“ heruntergespielt. Tatsächlich zeigt sich in ganz Europa eine Häufung rechtsextremen Terrors. Im Mai fand in Griechenland eine einwöchige Hetzjagd auf MigrantInnen statt. Die Polizei griff nicht ein. FaschistInnen bedrohten das in Griechenland stattfindende Camp von „Jugend gegen Rassismus in Europa“: Den Betreibern wurde gedroht, dass „ihre Leichen in der nächsten Bucht gefunden“ würden, sofern sie das Camp durchführen.

03.10.2011

"Keine Privatisierung der Gewinne und Verstaatlichung der Verluste. Es reicht nicht, die Finanzmärkte zu regulieren und internationale Institutionen wie EU, IWF & Weltbank zu reformieren. Wir brauchen eine echte Alternative zum Kapitalismus. Darum sind wir für die Überführung der Banken & Konzerne in öffentliches Eigentum unter demokratischer Kontrolle & Verwaltung der Beschäftigten & der Gesellschaft."

03.10.2011

Mit unserer Zeitung tragen wir als SLP unsere Ideen, unser Programm und unsere Analysen nach außen. Hier kannst Du/Sie nachlesen, wie wir z.B. zur „Euro-Krise“ oder zum Bildungsvolksbegehren stehen, welche Kampagnen wir in den Bundesländern führen, oder wie wir glauben dass die Kürzungen durch die Spitalsreform gestoppt werden können. Bei uns gibt es Dinge zu lesen, die man sonst vergeblich sucht – z.B. Berichte über den ÖlarbeiterInnenstreik in Kasachstan. Wir sind parteiisch – immer auf der Seite von Jugendlichen und ArbeiterInnen die sich wehren, immer gegen Rassismus und Sexismus.

03.10.2011

„Die SLP als fünfte Kolonne der SPÖ“...“An vorderster Front ist diese Mini-Gruppierung immer wieder dabei, wenn es darum geht, ordentlich angemeldete Versammlungen der größten österreichischen Oppositionspartei, vor allem in der Bundeshauptstadt Wien, zu stören.“

gefunden auf www.unzensuriert.at

03.10.2011

Die Gewerkschaft Bau-Holz veröffentlichte Ende Juni eine Resolution unter dem Titel "Griechenland: Ja zu Hilfsmaßnahmen - Nein zu Schuldenerlass". Vorwärts bat den Vorsitzenden der Gewerkschaft Bau-Holz, Johann Holper, um eine Stellungnahme. Franz Neuhold vom SLP-Bundesvorstand erklärt die Position der SLP.

Von Johann Holper, GBH Bundesvorsitzender

"Natürlich ist die Wirtschafts- bzw. Finanzkrise in der Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) ein brandheißes Thema und wird intensiv analysiert und diskutiert.

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