Vorwärts 104 - Juli/August 2000

PDF: 

Artikel in dieser Ausgabe:

01.07.2000

Wenn in Prag IWF & Weltbank tagen, werden sie wieder verkünden, sie würden die Armut bekämpfen. Die Wahrheit sieht anders aus: unter dem Deckmantel von „Hilfe“ betreiben die Handlager der imperialistischen Staaten weitere Ausbeutung des ehemaligen Ostblocks und der sogenannten „dritten Welt“.

01.07.2000

Im November 1999 haben zehntausende DemonstrantInnen in Seattle ihrer Wut über die neoliberale Politik von Internationalem Währungsfonds (IWF), Weltbank und der Welthandelsorganisation WTO Luft gemacht. Nun tagen IWF und Weltbank im September in Prag–Demonstrationen sind geplant.

01.07.2000

Offiziell ist Nigeria seit über einem Jahr eine “Demokratie”. Tatsächlich hat sich weder an den sozialen Problemen noch an den Übergriffen von Polizei und Militär viel geändert. Auf streikende ArbeiterInnen wurde erst jüngst geschossen, die Opposition wird bedroht. Bleibt die Frage: Wie ist das mit der Demokratie?

01.07.2000

Die US-Präsidentenwahlen am 07.11.2000, werden keinen großen Umschwung in der amerikanischen Politik bewirken. Die Republikanische Partei steht für dieselbe Politik der Korruption und der Machtgier, die auch schon die Demokraten mittels ihres langjährigen Präsidenten Bill Clinton durchführte.

01.07.2000

Am 7. und 8. Juli 2000 fand in Sopron ein Seminar des SLP-FrauenStammtisches statt. Themenschwerpunkte waren unter anderem ein historischer Rückblick auf drei wichtige Sozialistinnen (Clara Zetkin, Rosa Luxemburg und Alexandra Kollontai), die Beschäftigung mit Strömungen des Feminismus und seinen Errungenschaften, die Debatte um Hausarbeit und Lohnarbeit sowie Themen wie weibliche Sexualität, Familie und Gewalt gegen Frauen.

01.07.2000

Sonntag, 11. Juni: Vor der Oper steht ein hässlicher Container; geschmückt mit dem Krone-Logo und einem verhüllten Schild. Am Platz davor hat sich eine Menschenmenge aus Touristen, Ausländern, Kunstfreunden und “aufrechten” Österreichern versammelt. Das Schild mit der Aufschrift “AUSLÄNDER RAUS” wird enthüllt, Jubel brandet auf. Unter Blasmusikklängen ziehen die Asylwerber in den Container. Das Schauspiel hat begonnen.

01.07.2000

Trotzki widmete fast die ganzen letzten zwei Jahrzehnte seines Lebens dem Kampf gegen die innere Degeneration der Sowjetunion im Zuge der politischen Rückwärtsentwicklung unter der Führung Stalins. Im Gegensatz zu vielen anderen KommunistInnen wandte er die marxistische Methode nicht nur auf die Analyse der Entwicklung des Kapitalismus, sondern auch auf die Gesellschaft der Sowjetunion konsequent an.

01.07.2000

Vor 60 Jahren am 20. August wurde der Revolutionär Leo Trotzki von einem Agenten Stalins mit einem Eispickel heimtückisch erschlagen. Im Gegensatz zu vielen anderen erzeugt der 60. Todestag Trotzkis weder einen großen Medienrummel, noch gibt es ein besonderes Interesse der etablierten, also bürgerlichen Geschichts- bzw. Politikwissenschaft dafür. Dabei war Leo Trotzki eine Persönlichkeit, die die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts geprägt und mitgestaltet hat.

01.07.2000

Vor 60 Jahren am 20. August wurde der Revolutionär Leo Trotzki von einem Agenten Stalins mit einem Eispickel heimtückisch erschlagen. Im Gegensatz zu vielen anderen erzeugt der 60. Todestag Trotzkis weder einen großen Medienrummel, noch gibt es ein besonderes Interesse der etablierten, also bürgerlichen Geschichts- bzw. Politikwissenschaft dafür. Dabei war Leo Trotzki eine Persönlichkeit, die die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts geprägt und mitgestaltet hat.

01.07.2000

In den letzten Wochen startete die blauschwarze Regierung eine Hetzkampagne gegen die “Privilegien” der ÖBB-Bediensteten. Damit sollte nur von den Angriffen gegen das Pensionssystem und den Sozialstaat abgelenkt werden. Fabian Linzberger führte dazu für Vorwärts ein Interview mit Theo Schneider, GLB-Vertrauensperson im Zentralverschiebebahnhof Wien.

Seiten

Der Wahnsinn des Kapitalismus

Auch auf Facebook!

23.5.2018

Der Wahnsinn des Kapitalismus: Wir arbeiten grad am nächsten Vorwärts, im Schwerpunkt geht es um Imperialismus und die wachsende Kriegsgefahr. Dazu passend verschickt die schwedische Regierung an...mehr