Was sich Kurz´ SpenderInnen erhoffen: Den 12-Stundentag

Wer soll denn das glauben? Auf die Frage, ob seine reichen SpenderInnen für ihr Geld etwas erwarten würden, sagte Kurz im Interview: „Das würde ich nie zulassen“ (Kurier, 20.8.).

Der mit € 436.563 Big Spender des Sebastian Kurz, KTM-Chef Pierer, hat seine Anliegen jedenfalls schon kundgetan: „Ganz oben auf der Reformliste steht die Arbeitszeitflexibilisierung“ - sprich der 12-Stundentag. Andere Großspender der Türkisen: MRP Investmentmanagement (€ 10.000), IGO Industries GmbH  (€ 30.000) und MAM Babyartikel GesmbH (€ 40.000): die ist Weltmarktführer in der Schnuller-Herstellung, und deren Chef forderte jüngst im Ö1-Wirtschaftsmagazin „Saldo“ eine – erraten! - Arbeitszeitflexibilisierung! Stellt sich zuletzt die Frage, warum die ÖVP bei rund 70 Millionen Euro Parteienförderung für 2017 bei den Reichen noch betteln geht...

Erscheint in Zeitungsausgabe: 

Der Wahnsinn des Kapitalismus

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6.10.2017

Der Wahnsinn des Kapitalismus: immer wieder wird beklagt, es gäbe wegen der Sozialleistungen ja keinen "Anreiz" zu arbeiten. Jüngst äußerte sich auch Eliten-Kandidat Kurz diesbezüglich. Mal ganz...mehr