SchülerInnen gegen Verkürzung der Vorbereitungsstunden für die Matura

Stefan Reifberger

Das Bildungsministerium plant die Kürzung der Vorbereitungsstunden für die Matura von 16 auf 4 Stunden. Nach Protesten von SchülerInnen hat die Bildungsministerin mit einem Kompromiss eingelenkt. Dieser sieht eine Umstrukturierung der Zeit zwischen den Notenkonferenzen und der schriftlichen Matura vor und ist eben auch nicht mehr als ein Kompromiss.

SchülerInnen am BRG organisierten deshalb mit Unterstützung der SLP, die an der Schule auch den Schulsprecher stellt, eine Protestaktion vor der Schule. Vor allem unter den OberstufeschülerInnen ist die Wut über die erneute Bildungskürzung groß. Bei der Aktion gab es durchwegs positive Reaktionen auf die verteilten Flyer. Auf der Basis des neu aufgeflammten Protestes wird das SchülerInnenkomitee, welches sich am BRG gebildet hat weiter ausgebaut werden um in Zukunft noch effektiver Widerstand gegen Kürzungen zu organisieren. Bereits nach den Ferien ist eine Schulversammlung geplant. AktivistInnen des Schülerinnenkomitees sowie der SLP werden dabei zu Wort kommen. Das Ziel ist, die Proteste auf die restlichen Salzburger Schulen auszuweiten, um die Verkürzung der Vorbereitungsstunden zu verhindern.

Die SLP fordert:
• Den Aufbau von demokratischen Widerstandskomitees gegen Bildungskürzungen
• Die Wiedereinführung der 16 Vorbereitungsstunden
• 10 Milliarden für Bildung und Soziales
• Nein zur Zentralmatura - für eine Bildungsreform unter Einbeziehung der wahren BildungsexpertInnen: SchülerInnen, LehrerInnen, Eltern