Nein zum Kaputtsparen im Sozialbereich

Rund 300 Menschen gingen am 11.06 in Salzburg auf die Straße, um gegen die jahrelange, systematische Unterfinanzierung der Gesundheits- und Sozialbetriebe zu protestieren.
Moritz Bauer

Angesichts von ständig wachsendem Arbeitsdruck, regelmäßigen Einsparungen und immer mehr Einschränkungen des Angebots für Menschen, die dringend Unterstützung brauchen, war klar: „Es ist genug!“ Konkret protestierten die Beschäftigten gemeinsam mit solidarischen Personen dagegen, dass die Salzburger Landesregierung seit Jahren die Personalkosten der Betriebe nicht nach den Kollektivverträgen bezahlt, sondern willkürlich andere, meist viel niedrigere Sätze heranzieht. Jahr für Jahr wird gespart, während die Belastung immer mehr wächst, die Burn-Out-Quote liegt bei 40%.

Die Beschäftigten fordern: „Wir wollen Arbeitsbedingungen, die nicht krank machen! Wir wollen Lohn, der zum Leben in Salzburg ausreicht! Wir wollen, dass endlich Schluss ist mit heimlichen Sparpaketen durch eine systematische Unterfinanzierung! Wir wollen die sofortige Anerkennung unserer Kollektivverträge durch die Salzburger Landesregierung! Und wir haben nicht vor, auch nur ein einziges Jahr länger zu warten.“ In mehreren Reden wurde betont: der Kampf muss weitergehen, um diese Forderungen auch durchzusetzen.

In ganz Österreich bilden sich aktuell verschiedenste Initiativen, die gegen den Sparkurs und den Sozialabbau der Bundesregierung kämpfen. Auch im Sozialbereich hat sich im Februar gezeigt, dass durch das Engagement hunderter KollegInnen Streiks möglich sind. Darauf müssen wir jetzt aufbauen, die Proteste vernetzen und gemeinsam Aktionskomitees aufbauen. Wir müssen unsere Arbeitskämpfe weiter vorantreiben und auch vor Streiks nicht zurückschrecken.

Am 25.06 findet ein offenes AktivistInnentreffen im Cafe Shakespeare in Salzburg statt, außerdem organisieren wir für den 06.10 einen bundesweiten Aktionstrag gegen Sozialabbau! Wenn auch du mit uns aktiv werden und dich an der Planung beteiligen willst, dann melde dich bei uns!

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