Wer nicht hören will, muss fühlen!

Metaller-Betriebsversammlungen in ganz Österreich

Pünktlich zu den KV-Verhandlungen beginnen die Unternehmen zu jammern. Forderungen nach Abgeltung nur der EU-Inflation, Reduzierung der Behaltefrist, weiterer Flexibilisierung der Arbeitszeit etc. müssen zurückgewiesen werden. Nicht nur in Worten, auch in Taten!
Wenn Industriellenvereinigung und Wirtschafts-kammer behaupten, die Auftragslage wäre schlecht und die Gewinne rückläufig: Dann müssen die gesamten Firmenfinanzen von VertreterInnen der Gewerkschaften und der Beleg-schaft geprüft werden. Wir glauben ihre Bilanzen und Lügen nicht! Wo ist das Geld hingeflossen, dass die Beschäftigten in den letzten Jahren erwirtschaftet haben?
Wenn sie die Belegschaft mit Almosen abspeisen oder Verschlechterungen durchboxen wollen: Dann braucht es kämpferischen Widerstand dagegen. Es muss endlich Schluss sein, mit den Angriffen auf Löhne/Gehälter, Arbeitszeit und unsere Gesundheit.
Die Beschäftigten in Metall-Industrie und Gewerbe haben immer wieder gezeigt, dass sie bereit und in der Lage dazu sind, für ihre Rechte einzutreten. Warum gab es dennoch in den letzten Jahren nur magere Abschlüsse? Die Abschlüsse wurden von Oben abgesegnet, ohne die Mitglieder zu fragen, ob sie diese annehmen wollen oder ob sie (länger) streiken wollen. Streik ist eine harte Waffe: doch die Beschäftigten müssen sie entschlossen einsetzen, um die immer aggressiveren Angriffe der Unternehmen abzuwehren. Und wo gekämpft wird, wird auch etwas erreicht!
Die Betriebsversammlung ist gut. Heute müssen konkrete Schritte für den kommenden Arbeitskampf gesetzt werden: Der Beschluss von Zielen. Die Formierung von Betriebsgruppen, um den Arbeitskampf entschlossen und offensiv führen zu können. Wie können andere Branchen und Gewerkschaften mobilisiert werden? Wie den Kampf auf die Straße tragen? Das gemeinsame Erstellen von Flugblättern, Streik-zeitungen etc. um die Information nicht Medien zu überlassen, die ohnehin gegen uns schreiben. Die Wahl von Streikkomitees...
Eine Gewerkschaft ist nur so stark wie ihre Mitglieder, nur so kämpferisch, wie ihre Basis!
Die Sozialistische LinksPartei SLP ist eine junge und kämpferische Organisation. Wir haben das Aktionsbündnis gegen den 12-Stunden-Tag initiiert. Wir treten für eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohn ein um endlich Jobs zu schaffen. Die Löhne müssen automatisch mit der Inflation erhöht werden, Verhandlungen nur über weitere Erhöhungen. Die SLP ist eine sozialistische Organisation: Es kann nicht sein, dass wir alle uns nach den Bedürfnissen einer kleinen Elite bzw. der Unternehmen zu richten haben. Diese kapitalistische Ungerechtigkeit ist kein Naturgesetz. Auch deshalb tritt die SLP für eine Gesellschaft ein, die sich an den Bedürfnissen der Menschen und nicht an Profiten orientiert.
Komm zu den Treffen der SLP, werde mit uns aktiv!

 

Nachrichten aus dem Quarantäne-Kapitalismus

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25.03.2020

Die Coronoa-Krise trifft alle, aber nicht alle gleich  Aktuell rücken die Lebens- und Arbeitsrealitäten von uns allen näher zusammen. WAS wir konkret für einen Job machen ist gerade...mehr