Was tun!

Oliver Giel, 26 Jahre, Student, Wien

Es gibt vermutlich ebenso viele Möglichkeiten wie Gründe, gegen die herrschenden Verhältnisse aktiv zu werden. Dass ich der Sozialistischen LinksPartei und dem Komitee für eine ArbeiterInneninternationale (CWI) beigetreten bin, hat den Grund, dass hier „Internationalismus“ und „Arbeiterklasse“ nicht abstrakte Phrasen sind, sondern sich ganz real in der politischen Arbeit niederschlagen: In der Solidarität mit Geflüchteten, in der Arbeit in den Gewerkschaften, in den Protesten gegen FPÖ und Identitäre, in der Unterstützung der Proteste gegen das Mullah-Regime im Iran. Dadurch, dass das CWI in über 40 Ländern präsent ist, darunter Israel/Palästina, Pakistan, Russland, China oder Venezuela, kann bei konkreten Einschätzungen immer auf die politische Lage vor Ort zurückgegriffen werden. Eine unkritische Solidarität mit diesen Regimen, wie leider bei zu vielen Gruppen der politischen Linken, findet man daher im CWI ebenso wenig wie eine Verharmlosung von Islamismus oder Befürwortung westlicher Interventionen. Uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selber tun. Fangen wir damit an.

Erscheint in Zeitungsausgabe: 

Der Wahnsinn des Kapitalismus

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23.5.2018

Der Wahnsinn des Kapitalismus: Wir arbeiten grad am nächsten Vorwärts, im Schwerpunkt geht es um Imperialismus und die wachsende Kriegsgefahr. Dazu passend verschickt die schwedische Regierung an...mehr