Schulstreik in Salzburg

Plattform gegen Bildungskürzungen und SLP organisieren Streik von 1.200 SchülerInnen gegen Kürzungen
Jan Rybak

Durch das verschneite Salzburg demonstrierten am 3. Februar ca. 1.200 SchülerInnen. Der Anlass: Bildungsministerin Heinisch-Hosek lässt die Vorbereitungsstunden für die Matura von 16 auf vier kürzen. Angesichts der desaströsen Zentralmatura eine weitere Kürzung auf Kosten der SchülerInnen.

Ausgehend vom BORG Akademiestraße hat sich in den vergangenen Monaten die von SLP-AktivistInnen initiierte Plattform gegen Bildungskürzungen gebildet. Sie existiert mittlerweile an zahlreichen Schulen und war Organisatorin des Streiks. Demokratisch aufgebaute Komitees an den Schulen sind die Basisstrukturen, von denen ausgehend effektiver Widerstand gegen Kürzungen und für bessere Bildung organisiert wird.

Der Streik war ein voller Erfolg. Aus der ganzen Landeshauptstadt und auch aus entfernten Gemeinden kamen SchülerInnen und marschierten hinter dem Transparent „Nein zur Kürzung der Vorbereitungsstunden! Kein Kompromiss!“ Viele trugen Schilder der Plattform und der SLP. Bei der Abschlusskundgebung vor dem Landesschulrat erklärte BORG-Schulsprecher, SLP- und Plattform-Aktivist Stefan Reifberger unter lautem Applaus: „Das hier ist erst der Anfang! Um diesen Kampf zu gewinnen, um die Verkürzung der Vorbereitungsstunden rückgängig zu machen, um alle zukünftigen Kürzungen aufzuhalten, müssen wir die Proteste weiterführen und auch auf andere Bundesländer ausweiten!“

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