Proteste gegen Mondi-Boss Veit Sorger

Einschüchterung, Repression und Entlassungen im Mondi-Werk Ruzomberok Dr. Veit Sorger, Präsident der österreichischen Industriellenvereinigung, ist als Aufsichtsratsvorsitzender bei Mondi Businesspaper verantwortlich

PROTESTE VON GEWERKSCHAFTERiNNEN GEGEN VI-SORGER

DO. 10.2.05 um 9.00
vor der Industriellenvereinigung (Wien -Schwarzenbergplatz)

Seit Monaten kämpfen die Beschäftigten im Werk Ružomberok von MondiBusinesspaper (ehem. Neusiedler AG) um höhere Löhne, da sich dieLebenshaltungskosten im Zuge des EU-Beitritts der Slowakei enorm erhöhthaben. Das (großteils österreichische) Management von Mondi Businesspaper(ehem. Neusiedler AG) in Ružomberok versucht seit dem die Belegschafteinzuschüchtern.
Nachdem sich die offizielle Gewerkschaft weigerte, die Forderung nachhöheren Löhnen aufzunehmen, wurde von einem Teil der Belegschaft eine neueGewerkschaft gegründet, um ihre Forderungen durchzusetzen. Die neueGewerkschaft ZOO-Papier wird seitens der Firmenführung allerdings nichtanerkannt, obwohl sie nach slowakischen Recht alle Kriterien zur Anerkennungerfüllt.
Anstatt zu verhandeln, reagiert das Management in Ružomberok mit Repression.AktivistInnen von ZOO-Papier wurden entlassen, ArbeiterInneneingeschüchtert, das Unternehmen hat hohe Schadensersatzklagen gegen fünfehemalige Beschäftigte eingebracht...
Damit nicht genug, hat Josef Krncan, der aufgrund seines Engagements bereitsvon Mondi entlassen wurde, nun auch seinen neuen Arbeitsplatz verloren. Gabes Druck von Mondi auf den neuen Arbeitgeber, Josef Krncan zu entlassen?
Dr. Veit Sorger, Präsident der österreichischen Industriellenvereinigung istAufsichtsratsvorsitzender bei Mondi Businesspaper (ehem. Neusiedler AG),sowie Aufsichtsratsvorsitzender in der slowakischen Abteilung desUnternehmens. Was ist seine Rolle und wie steht er zu den Einschüchterungenund Repressionen?
Eine Reihe von GewerkschafterInnen haben sich in den letzten Wochen derKampagne zur Unterstützung der KollegInnen in Ružomberok angeschlossen.

  • Schluss mit der Repressionspolitik in Ružomberok!
  • Sofortige Wiedereinstellung von Josef KRNCAN und allen anderen gekündigten ZOO-Papier UnterstützerInnen.
  • Sofortige Einstellung aller Gerichtsverfahren bzw. Entschädigungsforderungen gegen ZOO-Papier!
  • Sofortige Anerkennung von ZOO–Papier als Gewerkschaft im Standort Ružomberok.
  • Sofortige Aufnahme von Verhandlungen über Lohnerhöhungen mit ZOO-Papier!

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