Protest gegen französischen Multi TOTAL

TOTAL und G4S sind verantwortlich für den Tod von ehemaligen Beschäftigten und ihren Angehörigen im Jemen!

Am 31.3. fand ein internationaler Aktionstag gegen TOTAL statt. Der Konzern ist seinen ehemaligen Beschäftigten im Jemen Lohnzahlungen schuldig – das haben auch die Gerichte im Jemen festgestellt. Die Lage ist so prekär, dass einige dieser ehemaligen Beschäftigten bereits Angehörige verhungern (!) sehen mussten. Jene KollegInnen, die für ihr Geld kämpfen sehen sich mit so massiver Repression konfrontiert, dass sogar drei davon ermordet wurden! Mehr Informationen hier: https://www.slp.at/artikel/jemen-internationaler-aktionstag-f%C3%BCr-die-arbeiterinnen-von-total-und-g4s-8209

Das Komitee für eine ArbeiterInneninternationale KAI/CWI unterstützt die ehemaligen TOTAL Beschäftigten und rief für 31.3. zu einem internationalen Aktionstag auf. In Wien organisierten wir eine Kundgebung vor dem Firmensitz in der Modecenterstrasse 17/1 im elften Bezirk bei der neben SLPlerInnen auch ein Vertreter der Konsequenten Interessensvertretung KIV http://www.kiv.at/ anwesend war. Mittels Transparent, Reden und Tafeln machten wir vor dem Gebäude darauf aufmerksam, dass Total offensichtlich über Leichen geht, um die Profite hoch zu halten was in den umliegenden Bürogebäuden auf starkes Interesse sties. Als wir eine Resolution übergeben wollten kam rasch Geschäftsführer Valentin Jezioro von TOTAL herunter um offensichtlich zu verhindern, dass wir mit den Beschäftigten ins Gespräch kommen. Wir überreichten unsere Protestnote, die u.a. von GewerkschafterInnen und BetriebsrätInnen unterstützt wird. Der TOTAL Vertreter gab sich unwissend… Applaus erhielten wir dafür aus den Fenstern des Gebäudes wo uns ein Kollege durch das Heraushalten einer roten Jacke signalisierte, dass er solche gewerkschaftlichen Anliegen unterstützt.

 

Nachrichten aus dem Quarantäne-Kapitalismus

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