Gmunden: Nein zu Lacus Felix

Der Baubeginn für das Seehotel soll im Oktober sein, Widerstand ist jetzt notwendig.
Karl Breinesberger

Der Unmut unter den GmundnerInnen ist gut zu spüren, wenn man von den Hotelplänen des Schotterbarons Hans Asamer spricht. Nicht genug, dass große Teile des öffentlichen Badeplatzes am Seebahnhof für ein Zehntel des realen Wertes von der Gemeinde verscherbelt wurden. Die 32 Meter Stahl-Glas-Konstruktion, in deren Schatten man in Zukunft baden „darf“, soll auch noch mit Steuermillionen von Land und Gemeinde gefördert werden.

Die Bürgerinitiative „Gmundner Zukunft“ und die SLP führen seit Längerem eine Kampagne gegen das Projekt durch. Wieder einmal sollen Gewinne privatisiert und Kosten vergesellschaftet werden. Das Hotel bedeutet eine Verschlechterung der Lebensqualität aller GmundnerInnen, die das Areal gerne nutzen.

Bei den Freitagsaktionen konnten wir zahlreiche Unterschriften sammeln und erhielten viel positives Feedback. Die SLP ist aber der Meinung, dass es mehr braucht als einen Stoß Unterschriftenlisten und lustige Ballonstarts.

Wirklich etwas erreichen werden wir durch eine breite Mobilisierung der Betroffenen, um die politisch Verantwortlichen unter Druck zu setzen. Das bedeutet Präsenz vor Ort und in den Medien. Unsere Aufgabe sehen wir darin, als Betroffene gemeinsam mit anderen Betroffenen den Widerstand zu organisieren und Ideen und Forderungen einzubringen, die über den kapitalistischen Mainstream hinausgehen!

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