Brigittenau: Linke Alternative in Rekordzeit am Stimmzettel!

Die Sozialistische LinksPartei SLP reichte heute, am 5. August ihre Kandidatur zu den Wiener Gemeinderatswahlen im 20. Bezirk ein.

Die 100 dafür nötigen Unterstützungserklärungen sammelten die AktivistInnen in Rekordzeit. Nur die „Neos“ reichten schneller ein, die machten sich aber auch nicht die Mühe, Unterstützungserklärungen von Menschen auf der Straße zu sammeln. Ihnen genügten die Unterschriften von ein paar MandatarInnen. Im Gegensatz zur pinken Millionärspartei können wir nicht auf üppige Geldmittel oder Zeitungsinserate setzen – dafür auf ein Programm, das kompromisslos die Interessen von ArbeitnehmerInnen, Arbeitslosen und Jugendlichen jeglicher Herkunft verteidigt.

„Der Zuspruch auf der Straße für einen konsequenten Kampf gegen den Kürzungswahn und die rassistische Hetze ist großartig“, berichtet Spitzenkandidatin Sonja Grusch.

Zahlreiche BrigittenauerInnen kennen die SLP bereits von unseren regelmäßigen Aktivitäten im Bezirk: Die wöchentlichen Kundgebungen am Wallensteinplatz bzw. am Handelskai, die Demonstrationen für höhere Löhne und niedrigere Mieten, gegen den rechtsextremen „Akademikerball“ oder anlässlich des Frauentags, und nicht zuletzt unsere erfolgreichen Mobilisierungen gegen die „Blauen Feste“ der FPÖ im Bezirk.

Eine Gruppe Jugendlicher meinte etwa: „SLP? Ihr seid doch die, die aufpassen, dass die FPÖ nicht alle Ausländer rausschmeißt!“ - Selbstverständlich kämpfen wir gegen die rassistische Hetze der FPÖ - diese Aufgabe können wir jedoch nicht alleine, stellvertretend, erledigen.

Dafür, wie auch für den Kampf gegen Kürzungen und für Jobs, Löhne und Wohnungen, braucht es Selbstaktivität auf der Straße, im Betrieb und in der Schule. Unser Wahlkampf dient in erster Linie dazu, sozialen Kämpfen einen Ausdruck und eine Stimme zu verleihen.

Deswegen findet sich auf der KandidatInnenliste der SLP eine breite Palette des Widerstands: Von kämpferischen BetriebsrätInnen über verdiente Kämpferinnen für Frauenrechte und zentrale AktivistInnen der antifaschistischen Proteste bis zu Flüchtlingen, die für gleiche Rechte und bessere Bedingungen für alle kämpfen. So kandidiert beispielsweise Mohammad Numan, wichtiger Aktivist der Flüchtlingsproteste 2012/2013 wieder auf der Liste der SLP – auch wenn er, so viele andere KandidatInnen der SLP aufgrund des undemokratischen und rassistischen Wahlgesetzes mangels Staatsbürgerschaft von der Liste gestrichen werden.

„Gib deiner Wut eine Stimme!“ lautet das Wahlkampfmotto der SLP – „Es gibt enorme und gerechtfertigte Wut über diese Politik, die nur den Banken und Konzernen nützt, während sie uns gegeneinander ausspielen will. Der Wahlkampf ist eine gute Gelegenheit, diese Wut zu Widerstand zu machen – Nicht nur durch eine Stimme für die SLP, sondern vor allem dadurch, selbst aktiv zu werden! Zum Beispiel bei den Protesten für bessere Bedingungen im Gesundheits- und Sozialbereich, die wir mitorganisieren werden oder im Widerstand gegen Straches rassistische Hetze.“, so Grusch weiter. Von jetzt an wird die SLP im Wahlkampf auf täglicher Basis in der Brigittenau sichtbar und aktiv sein.

Werde auch du mit uns aktiv!

 

 

Hier eine längere Stellungnahme in der wir die Gründe für unsere Kandidatur erklären:

https://www.slp.at/artikel/wien-die-wahlen-und-die-linke-6750

 

 

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