20 Jahre Harry Potter: Rowling vs. Dumbledore

Nadine Zalto

Millionen inspirierte J.K. Rowling mit ihren Harry Potter Büchern. Für viele ist sie ein Vorbild. Sie gilt als eine der reichsten Frauen der Welt. Auch auf Twitter ist sie stets tätig. Dort äußert sie sich nicht nur zu alltäglichen Dingen, sondern beteiligte sich auch an der Hetzjagd gegen den linken Labour-Vorsitzenden Jeremy Corbyn: „Corbyn ist nicht Dumbledore. Ich vergaß, dass Dumbledore Hogwarts zerstörte, sich geweigert hat zurückzutreten und dann in den Wald lief um Reden vor wütenden Trollen zu halten“. Immer wieder postet sie gegen Corbyn. Auch schrieb sie, dass er Labour auslöschen wolle. Zu den Beiträgen äußerte sich auch Frank Field, ein Parlamentarier des rechten Labour-Flügels: er bedankte sich bei ihr, für ihren „gesunden Realitätssinn“. Corbyn-UnterstützerInnen waren nicht erfreut. Rowling äußerte sich dazu: „Ich gehe nirgends wo hin! Ein kleiner Fakt über die schmutzigen bürgerlichen neoliberalen Zentristen. Wir sind härter als ihr denkt ;)“.
Ihre Bücher bestärken Jugendliche darin, sich gegen Unterdrückung zu stellen, auch wenn es aussichtslos erscheint. Rowlings eigene Politik passt nicht zu dem rebellischen Geist der Bücher. Riddikulus!

Erscheint in Zeitungsausgabe: 

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