Solidarität mit Katalonien – auch so geht Wahlkampf

Die SLP setzt im Wahlkampf auch auf Aktionen, die keine Stimmen bringen
Sonja Grusch

In den vergangenen Tagen hat die SLP eine Reihe von Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Katalonien durchgeführt. Zweimal wurde vor der Spanischen Botschaft protestiert und in mehreren Ortsgruppen das Thema diskutiert.
Die brutale Repression des Spanischen Staates gegen das Referendum und die Menschen in Katalonien zeigt, wie die Herrschenden in Europa (und Weltweit) reagieren, wenn Menschen sich für ihre Rechte auch gegen deren Willen einsetzen. Dann sind die Antwort Schlagstöcke und das Aussetzen demokratischer Grundrechte. Ein Vorbote dafür, was auch hierzulande droht bzw. schon begonnen hat, wenn sich künftig Menschen gegen Abschiebungen, gegen Ausbeutung am Arbeitsplatz oder Kürzungen im Gesundheitswesen wehren.
Wir haben das Thema aufgegriffen, weil internationale Solidarität für uns mehr ist als ein leeres Wort. Weil wir hier aufzeigen wollen, das wir wachsam sein müssen. 
Katalonien ist kein „Wahlkampf“ Thema. Die meisten davon betroffenen dürfen hierzulande nicht wählen. Und doch ist es ein wichtiger Teil unseres Wahlkampfes. Bei den Aktionen und Veranstaltungen waren uns daher auch KollegInnen aus Katalonien aber auch aus Kurdistan sehr willkommen die auch lautstark das Wort ergriffen. Mag sein, dass uns diese Arbeit einem Sitz im Parlament nicht näher bringt – aber dem Aufbau einer starken Linken, die entschlossen reagiert und auf Aktivität, nicht Mandate setzt bringt es uns auf jeden Fall näher.
Hier gibts ein Video von der Aktion: https://www.facebook.com/WienTV.org/videos/1440091379360965/

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