Reich & Schön & weit weg

Reden wir über die Parallelgesellschaft: Die Reichen. In ihrem Kino-Dokumentarfilm „Generation Wealth“ tut Laura Greenfield das über 25 Jahre hinweg. Was sie zutage fördert, ist absurd, aber mehr als nur eine Art umgedrehter „Sozialporno“. Schon ihr Film „Queen of Versailles“ war eine Studie über die herrschende Klasse und was sie antreibt. Ohne jeden Bezug zur Realität bestimmen sie den Lauf von Politik und Wirtschaft. Das ist die Welt von Trump und Putin, von Grasser und Mateschitz. Greenfield erklärt Reiche zu „Geld-Junkies“ und übersieht dabei leider die Rolle des Kapitalismus, der solche Gestalten natürlicherweise hervorbringt. Sie spricht von einer Gesellschaft auf dem Weg zum Zusammenbruch, aber die Krise von 2008 hat gezeigt: Der Kapitalismus wird nicht von alleine zusammenbrechen. Das müssen wir schon selber machen!

Erscheint in Zeitungsausgabe: 

Der Wahnsinn des Kapitalismus

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23.5.2018

Der Wahnsinn des Kapitalismus: Wir arbeiten grad am nächsten Vorwärts, im Schwerpunkt geht es um Imperialismus und die wachsende Kriegsgefahr. Dazu passend verschickt die schwedische Regierung an...mehr

Kommende Termine

Fr 08.11.2019 18:30
Ein Event voller Diskussionen über Widerstand und Solidarität in unsicheren Zeiten!
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Wien
Sa 09.11.2019 11:00
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