Post, Telekom & Co.: Sie kürzen auf unsere Kosten

Die ManagerInnen von Post, Telekom & Co. zeigen einmal mehr, auf welcher Seite sie stehen: Sie wollen Jobs streichen und bei unseren Reallöhnen kürzen - und gleichzeitig Dividenden auszahlen bzw. selbst hohe Bezüge einstreifen. Ein typisches Bild dafür, was die kapitalistische Wirtschaftslogik für ArbeitnehmerInnen bedeutet: nichts Gutes!
Wir meinen, Post & Telekom sind gute Beispiele dafür, dass Stellenabbau und Lohnkürzungen nichts mit “wirtschaftlicher Notwendigkeit” zu tun haben, sondern es um eine weitere Umverteilung von unten nach oben geht. Die “Verschlankung” der Betriebe soll wohl auch die Grundlagen für eine vollständige Privatisierung legen.
Es ist gut, dass die Gewerkschaft sich gegen die Angriffe ausgesprochen hat. Nur darf es nicht bei leeren Drohungen bleiben. Zu oft haben wir in der Vergangenheit erleben müssen, wie den kämpferischen Ankündigungen der Gewerkschaftsspitze dann faule Kompromisse gefolgt sind. Dass können wir uns schlicht nicht mehr leisten - die Bevölkerung ist auf unserer Seite!

Wir fordern:

  • Lasst uns die genauen Unterlagen von Post, Telekom etc. prüfen. Dann sehen wir wo das Geld ist, und wo Einsparungspotential - nämlich bei den Bezügen des Managements.
  • Dass die Privatwirtschaft nicht in der Lage ist, die Wirtschaft im Sinne der Allgemeinheit zu führen, wird gerade jetzt, in der Krise, deutlich. Schluss mit Privatisierungen - im Gegensatz Übernahme von Unternehmen durch den Staat.
  • Weg mit dem Management, dass sich nur an Profitinteressen orientiert. Wir kennen die Betriebe besser, und für uns stehen die Bedürfnisse von Beschäftigten und KundInnen im Zentrum. Post, Telekom & Co. sollen von den Beschäftigten verwaltet werden.

Die kapitalistische Profitlogik hat uns die aktuellen Probleme eingebrockt. Jede kommende Regierung wird im wesentlichen ähnlich agieren. Lassen wir uns nicht von einer scheinbar “sozialen” Rhetorik von Faymann täuschen. Die SPÖ ist maßgeblich verantwortlich für die Kürzungen der Vergangenheit. Wir meinen, es braucht eine neue Partei die sich kämpferisch und entschlossen für die Interessen von ArbeitnehmerInnen und Jugendlichen einsetzt. Und es braucht ein Ende der kapitalistischen Profitgesellschaft. Das bringt uns allen was...

Der Wahnsinn des Kapitalismus

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23.5.2018

Der Wahnsinn des Kapitalismus: Wir arbeiten grad am nächsten Vorwärts, im Schwerpunkt geht es um Imperialismus und die wachsende Kriegsgefahr. Dazu passend verschickt die schwedische Regierung an...mehr

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