#Metoo-Proteste in Wien und Linz

Am 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, organisierten AktivistInnen der SLP gemeinsam mit anderen in Linz und Wien Proteste unter dem Motto "#Metoo gegen Sexismus und Gewalt an Frauen".

 

In Wien haben über 200 Menschen in Wien mit einer entschlossenen Demonstration über die Mariahilfer Straße die #Metoo Kampagne auch in Österreich vom Internet auf die Straße gebracht.

Denn gerade #Metoo zeigt wieder mal wie viele Frauen von sexueller Gewalt betroffen sind. Auch auf der Kundgebung berichteten Frauen über ihre Erfahrungen mit sexueller Belästigung bzw. nutzten Schilder und Plakate um auf verschiedene Aspekte aufmerksam zu machen. In mehreren Reden betonten AktivistInnen unter anderem von Aufbruch, der Sozialistische LinksPartei (SLP) und KOMintern, dass es einen breiten politischen Kampf gegen sexuelle Gewalt und alle anderen Formen von Frauenunterdrückung braucht, aber auch das dieser Kampf mit dem Kampf gegen Sozialabbau und Kapitalismus verbunden werden muss.

Mit kämpferischen Sprüchen wie „Nein heißt nein and no means no – wer das sagt der meint´s auch so“ „Feuer und Flammen dem Patriarchat gegen Sexismus in Arbeit, Alltag, Staat“ oder „was bedeuten Schwarz und Blaue – Sexismus und Sozialabbau“ ging die Demo über die Mariahilfer Straße bis zum Stock im Eisen Platz.
Die kämpferische und entschlossene Stimmung zeigt, dass Viele nicht mehr länger bereit sind Sexismus zu akzeptieren und endlich etwas dagegen tun wollen.

Als nächste Kampagne werden AktivistInnen durch das Testen von Apotheken auf die Schikane beim Zugang zur Pille danach aufmerksam machen. Diese Kampagne wollen wir auch nutzen um uns zu organisieren. Denn eine kommende Schwarz-Blaue-Regierung wird vor allem auch Angriffe auf Frauenrechte bedeuten und wir wollen das sicher nicht einfach so hinnehmen.
Hier schon mal der Link zur Facebook Seite: https://www.facebook.com/meineentscheidung.meinepilledana…/…

 

Auch in Linz haben gestern AktivistInnen der Sozialistische LinksPartei eine Kundgebung anlässlich des internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen organisiert.

Celina Aktivistin der SLP stellte in klar:
„Sexuelle Gewalt ist kein Phänomen dass es nur in Hollywood oder im Showbusiness gibt, es findet sich durchgehend in der ganzen Gesellschaft wieder!“
Sexuelle Gewalt hat nichts mit missglückten Flirtversuchen zu tun oder ist ein natürliches Balzverhalten von Männern wie manche reaktionäre Kräfte oft behaupten, sondern eine besonders perfide Form von gezielter Unterdrückung, Machtdemonstration und Erniedrigung und das in einer strukturellen Form. Vor allem Frauen und LGTBQ Personen sind davon konfrontiert und dass sind keine Einzelfälle oder gar ein momentan gesellschaftliches Phänomen. Sexuelle Gewalt in egal welcher Form ist in unserem gesellschaftliches und wirtschaftliches System Kapitalismus integriert.“

Wir nutzten die Kundgebung nicht nur um auf die alltägliche sexuelle Gewalt aufmerksam zu machen mit denen viele Frauen und LGTBQ-Personen konfrontiert sind, sondern auch um auf die strukturelle Gewalt hinzuweisen die z.B. durch das Schwarz-Blaue Kürzungspaket droht. 
Die geplanten Kürzungen bei Kindergärten, im Gesundheits-, Bildungs- und Sozialbereich werden vor allem Frauen besonders hart treffen.

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