Kampf gegen Abschiebungen

Die Solidarität vieler steht der Grausamkeit und Absurdität der schwarz-blauen Regierung gegenüber.
Jan Millonig

AsylwerberInnen dürfen nicht arbeiten, was ihnen jegliche Grundlage zum Aufbau eines eigenständigen Lebens und der Integration raubt. Ausnahme sind junge AsylwerberInnen, die eine Lehre, aber nur in „Mangelberufen“, machen dürfen.

In Oberösterreich sind ca. 300, österreichweit 727 Menschen, betroffen - schon über 50 erhielten einen negativen Asylbescheid. Nicht selten werden die Betroffenen von der Polizei direkt vom Arbeitsplatz abgeführt und in eine ungewisse Zukunft abgeschoben. Vor allem KollegInnen aus Afghanistan, das seit einiger Zeit als „sicherer Drittstaat“ eingestuft wird sind betroffen. Unfassbar angesichts des Terrors und der Bedrohung durch u.a. die Taliban.

Doch es regt sich Widerstand. Eine Petition des grünen Landesrates Anschober erreichte 36.647 Unterschriften. Sogar die Wirtschaftskammer Oberösterreich protestiert gegen den Raub künftiger Fachkräfte. Am wirkungsvollsten ist aber die Solidarität des Umfelds. Immer wieder stehen ganze Dörfer gegen die Abschiebung ihrer Mitmenschen auf, ob Pabneukirchen, Thalheim, Pfarrkirchen oder Walding. Auch Linzer SchülerInnen kämpfen gegen die drohende Abschiebung ihrer MitschülerInnen. Mit Solidaritätskundgebungen und Öffentlichkeit steigen solche Aktionen den Verantwortlichen auf die Füße, oft mit Erfolg.

 

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