Internationale Notizen: Norwegen - Irland - Brasilien

Norwegen: Generalstreik bei -20°

Über 1,5 Millionen ArbeiterInnen streikten am 28.1. gegen die von der konservativen Regierung geplanten Angriffe. Die Gewerkschaftsführung hofft nun, dass das Parlament die Angriffe abwehrt. UnterstützerInnen des CWI in Norwegen, mit Hilfe des CWI in Schweden, machten klar: Kein Vertrauen in die Herrschenden! Für einen 24-stündigen Generalstreik als nächsten Schritt!

http://www.socialistworld.net/view/54

Irland: Brutale Repression gegen AktivistInnen

Seit Anfang Februar rollt eine Verhaftungswelle durch Irland. Ziel sind AktivistInnen der Bewegung gegen die geplanten Wassergebühren. Vorwand sind lächerliche Anschuldigungen wie die Behauptung, DemonstrantInnen hätten die Vizepremierministerin „gekidnappt“. Die Bewegung hat die Unterstützung der Mehrheit der Bevölkerung und wird von der Socialist Party (CWI Irland) angeführt. Eines der ersten Opfer der Verhaftungen war SP-Parlamentarier Paul Murphy, dem sogar der Verlust seines Sitzes droht, wenn er verurteilt wird. Selbst ein 14-Jähriger wurde verhaftet, genau wie zahlreiche Familienväter und -mütter. Die Bewegung reagierte mit großen Demonstrationen in mehreren Städten, auch international organisierten CWI-Sektionen Proteste vor Botschaften, wie in Wien.

http://www.socialistparty.ie

Brasilien: Internationales sozialistisches Treffen

Über 200 SozialistInnen, GewerkschafterInnen und AktivistInnen aus ganz Lateinamerika kamen nach Niteroi, um sich auszutauschen und über Strategien des Widerstands gegen die kapitalistische Krise zu diskutieren. Organisiert wurde das Treffen von Liberdade, Socialismo, Revolucao (CWI Brasilien). In Brasilien führte der neoliberale Privatisierungswahn sogar zu Wassermangel, der Millionen Menschen bedroht. Highlight des einwöchigen Treffens war eine Veranstaltung mit Kshama Sawant, sozialistische Stadträtin in Seattle und Aktivistin des CWI in den USA, zu der über 300 BesucherInnen kamen. Kshama betonte den weltweiten Charakter des Kampfes gegen Imperialismus und Kapitalismus. Zum Abschied überreichte ein Vertreter der Landlosenbewegung MTST, einer der wichtigsten sozialen Bewegungen Brasiliens, Kshama eine MTST-Fahne.

http://www.lsr-cit.org

Erscheint in Zeitungsausgabe: 

Der Wahnsinn des Kapitalismus

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23.5.2018

Der Wahnsinn des Kapitalismus: Wir arbeiten grad am nächsten Vorwärts, im Schwerpunkt geht es um Imperialismus und die wachsende Kriegsgefahr. Dazu passend verschickt die schwedische Regierung an...mehr