Internationale Notizen - Katalonien - Belgien - HK/China

Streik in Katalonien

Am 26. April rief die Studierendengewerkschaft Sindicat d’Estudiants, die Studierendenorganisation der CWI-Organisation in Spanien, zum Generalstreik in Katalonien auf. Klassenzimmer und Hörsäle blieben leer, mehr als 10.000 junge Menschen in Barcelona und hunderte weitere im restlichen Katalonien gingen auf die Straße um sich gegen die antidemokratischen Angriffe der konservativen Regierungspartei Spaniens zu wehren. Freiheit für die politischen Gefangenen und das Ende der Verfolgung der Komitees zur Verteidigung der Republik waren Hauptforderungen. Sindicato de Estudiants organisierte im Rest Spaniens aktive Unterstützung: Proteste im Baskenland sowie Versammlungen und Arbeitsniederlegungen in anderen Landesteilen.

http://www.izquierdarevolucionaria.net

http://www.sindicatodeestudiantes.net

 

 

Demonstration in Belgien

Die belgische Regierung führt momentan massive Angriffe auf das Pensionssystem durch. Das Antrittsalter wurde von 65 auf 67 erhöht, der Zugang zu Frühpensionen eingeschränkt und die Regierung plant, die Pensionen zu reduzieren. Am 16. Mai gingen 80.000 Menschen dagegen auf die Straße. LSP/PSL (CWI in Belgien) beteiligte sich mit dutzenden Mitgliedern an der Demo und verteilten 2.500 Flugblätter die eine Strategie aufzeigten, wie die Regierung besiegt werden kann. LSP/PSL erklärte, dass die Demonstration nur ein erster Schritt ist und ein ernsthafter Aktionsplan für nächste Schritte mit genauen Vorbereitung auf allen Ebenen notwendig ist. Wenn die Gewerkschaften ihre eigenen Forderungen ernst meinen, dürfen sie nur jene Parteien unterstützen, die bereit sind, die Sparpolitik zu beenden.

http://www.socialisme.be

 

 

Hong Kong/China

Am 4. Mai fand ein weltweiter Protesttag im Rahmen der Kampagne "Stop Repression" gegen die politische Unterdrückung in Hongkong und China statt. "Stop Repression" wird von Socialist Action (CWI Hongkong) und dem CWI weltweit unterstützt. Der Protesttag richtete sich gegen Wahlmanipulationen in Hongkong und neue repressive Gesetze, die den Gehorsam gegenüber Chinas Diktatur durchsetzten sollen.

http://www.chinaworker.info

Erscheint in Zeitungsausgabe: 

Der Wahnsinn des Kapitalismus

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23.5.2018

Der Wahnsinn des Kapitalismus: Wir arbeiten grad am nächsten Vorwärts, im Schwerpunkt geht es um Imperialismus und die wachsende Kriegsgefahr. Dazu passend verschickt die schwedische Regierung an...mehr