Gedenkfeier in Mauthausen am 8. Mai 2005

Ein kurzer Bericht
Lisa

Der Tag begann mit der Busfahrt nach Mauthausen. Nachdem um 7 Uhr alle eingetroffen waren ging's bequem von Wien – mit einem Zwischenstoppin Ybbs wo eine Gruppe Jugendliche zustieg - zur Gedenkstätte. Die Morgenmuffelunter uns konnten sich noch ein bisschen ausruhen, während sich im hinterenTeil des Busses die motivierteren GenossInnen im Singen der Sozialistischen(Kampf-) Lieder, die wir dann beim Einzug singen wollten, übten. Begleitetwurde die Fahrt außerdem von einer kurzen Einleitung über das Konzentrationslager Mauthausen in Daten und Fakten.

Das einzige was an diesem Tag nicht so optimal war und unsregelmäßig einen Fluch entlockte war das Wetter. Wir hatten innerhalb wenigerStunden einen Mix aus Sonne, Regen, Hagel und Wind, der sich durchschnittlichalle 10 Sekunden änderte. Um ca. 12:30 begannsich dann langsam aber sicher der Menschenzug zu formieren. Es dauerte aberetwa noch eine Stunde bis sich die einzelnen Delegationen dann mit wehendenFahnen in Bewegung setzten und eine nach der anderen durch das Tor zog um derGreueltaten die sich an diesem Ort abgespielt haben, sowie auch der Befreiung 1945 zu gedenken.

Während des kleinen Marsches sangen wir die vorhereinstudierten Lieder mit Gitarrenbegleitung. Ein besonders schöner Moment, dermich gleichermaßen beeindruckt wie gefreut hat, war als wir durch das Tor insInnere des ehemaligen Konzentrationslagers zogen und dabei „Die Internationale“gemeinsam mit der vorderen Gruppe anstimmten. Die Leute die am Rand standenklatschten Beifall und sangen auch selber mit, was ein sehr schönes Gefühl derGemeinschaft hervorrief.

Auch das Wetter schienvon der Stimmung beeinflusst, denn es fiel während des gesamten Gedenkmarscheskein einziger Regentropfen und der starke Wind ließ die Fahnen flattern.

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