100 x „Vorwärts!“

Sozialistisch, antifaschistisch, international!
Lisa D.

Äußerlich hat sich viel verändert seit dem ersten „Neuen Vorwärts”. Vom unregelmäßig erscheinenden, zusammengestückelten, tlw. handgemalten Kleinformat der „Marxisten in der SJ” zur unabhängigen (bei uns stimmt‘s!) Monatszeitung mit fixen Rubriken und tollem Layout. Inhaltlich sind wir unseren Grundsätzen und einer Reihe von Themen über all die Jahre treu geblieben.

Sozialistisch!

Angefangen hat es 1983 mit Linken in der SJ. Um ihre Forderungen für eine sozialistische Politik der SPÖ, für einen kämpferischen ÖGB und ihre Kritik an der Führung und der Regierungspolitik der Partei und der Gewerkschaft zu verbreiten, haben einige Linke begonnen, das Vorwärts herauszugeben. Kampf gegen Privatisierungen und Sozialabbau sind seither Dauerthemen, ausführliche Artikel zur Geschichte der ArbeiterInnenbewegung und zu theoretischen Themen (von der Nationalen Frage bis zum Recht auf Abtreibung) ein Fixpunkt in jeder Ausgabe.

Antifaschistisch!

Zentral ist der Kampf gegen Rassismus und Faschismus. Zahllose Artikel, Sondernummern und auch eigene Broschüren produzierten wir zu FPÖ, und neue/ alte Rechte, ausführlich informierten wir über diskriminierende Ausländergesetze, die generelle Situation von MigrantInnen und „braune Flecken” in Österreich und, natürlich, über den Kampf dagegen.

International!

SozialistInnen können sich natürlich nicht auf „ihr eigenes Land” beschränken. Außenpolitische Themen zu diskutieren, Situationen marxistisch zu analysieren und zu erklären, wie sie zu lösen wären, ist selbstverständlich. Aber wir bieten mehr: Via CWI, können wir oft über das berichten, was nicht in österreichischen Medien zu finden ist: Über den Kampf der SozialistInnen in allen Ländern. Vom gemeinsamen Kampf von Protestanten und Katholiken gegen separatistische Gewalt und Politik in Nordirland, vom Streik der LehrerInnen in Mexiko gegen die NAFTA, vom gemeinsamen Auftreten von Menschen in Pakistan, Kaschmir und Indien gegen den Profilierungsdrang der beteiligten Regierungen und Militärs.

Theorie & Praxis

Die Geschichte der Zeitung ist gleichzeitig die Geschichte der SLP. Wir produzieren die Zeitung nicht um sie zu verkaufen und um dann mit dem Geld wieder eine neue Zeitung produzieren zu können. Wir schreiben und verkaufen sie auf der Straße, um möglichst viele Menschen mit unseren Ideen zu erreichen und zu konfrontieren, um mit ihnen zu diskutieren und um zu erklären, daß es notwendig ist, selbst politisch aktiv zu werden.
Die politische Diskussion ist wichtig. Das Vorwärts war nie „nur” eine Zeitung, in der jedeR schreibt, was ihr/ ihm gerade so in den Sinn kommt, sondern immer das Ergebnis intensiver Diskussion über die behandelten Themen. Aber nur über Probleme diskutieren und schreiben ist auch zu wenig. Das Vorwärts war immer eine Aufforderung an jedeN einzelneN selbst aktiv zu werden, ob in der Schule oder am Arbeitsplatz, ob in der Gewerkschaft oder (am allerbesten!) in der SLP!

Erscheint in Zeitungsausgabe: 

Der Wahnsinn des Kapitalismus

Auch auf Facebook!

23.5.2018

Der Wahnsinn des Kapitalismus: Wir arbeiten grad am nächsten Vorwärts, im Schwerpunkt geht es um Imperialismus und die wachsende Kriegsgefahr. Dazu passend verschickt die schwedische Regierung an...mehr