Vorwärts 223 - November 2013

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Artikel in dieser Ausgabe:

10.12.2013

Es war der größte Streik im Bildungsbereich der letzten 20 Jahre. Mehr als 80 % des Bildungswesens waren lahmgelegt. Die LehrerInnen forderten Gouverneur Cabral mit Demonstrationen und Unterstützung der Bevölkerung heraus. Mit Erfolg: Die GemeindelehrerInnen konnten 15 % Lohnerhöhung erkämpfen, die BundeslehrerInnen 8 %. Erst im Juni wurde Brasilien von einer Massenbewegung erschüttert. Seitdem gab es für die herrschende Klasse keine Atempause. Im Juli/August fanden zwei bundesweite von der Gewerkschaft organisierte 24-Stunden Aktionstage mit Streiks und Straßenblockaden statt.

10.12.2013

Der englische Filmstar Russel Brand rief zu einer Revolution und zur Errichtung einer „sozialistischen, klassenlosen Gesellschaft“ auf – gefällt uns! AktivistInnen des CWI England starteten die Facebook-Seite „I support Russel Brands call for revolution“ - innerhalb von einem Tag hatte sie über 4000 Likes!

10.12.2013
Solidarität für Wu Guijun

Am 23.10. wurden auf Initiative des CWI in Australien, Brasilien, Deutschland, Hong Kong, Indien, Irland, Malaysia, Sri Lanka, Polen, Schweden und Taiwan Proteste für die Freilassung von Wu Guijun abgehalten. Wu Guijun ist ein Arbeiter in Shenzhen/China, dessen „Verbrechen“ es war, dass er während eines Streiks gemeinsam mit anderen als Vertreter seiner Belegschaft gewählt worden war.

www.chinaworker.info

10.12.2013

Mehr als zwei Wochen war die US-Regierung im Oktober lahmgelegt. 800.000 ArbeiterInnen waren ohne Lohn in Zwangsurlaub, während Kinderbetreuung und Sozialprogramme auf Eis lagen. Gleichzeitig kam die USA mit der Unfähigkeit des Kongresses, die Schuldengrenze anzuheben, einer Pleite gefährlich nahe. Diese doppelte Krise war die Fortsetzung des Kampfes zwischen zwei Teilen der herrschenden Klasse. Der Teil, den die Tea Party repräsentiert, will Obamas Gesundheitsreform stürzen.

10.12.2013

Am 12. Oktober attackierten 80 Mitglieder der „Generation Identitaire“ ein Camp „illegaler“ Einwanderer in Lyon – diesmal war es (ausnahmsweise?) die Polizei, die den rechtsextremen Umtrieben ein Ende setzte. Und eine Umfrage des „Le Nouvel Observateur“ zeigt, dass der Front National (FN) unter Marine Le Pen bei den Wahlen zum Europaparlament im Mai 2014 die stärkste Partei werden könnte.

10.12.2013

Die SLP hat nicht nur Zeitung, homepage und facebook-Gruppe, sie ist auch aktiv an Bewegungen beteiligt. Das ist auch Christoph Glanninger (19), Lehramtsstudent in Wien, aufgefallen und war Hauptgrund für seinen Beitritt: „Mir ist schon früh klar geworden, dass der Kapitalismus ein System ist, das Viele ausbeutet und nur Wenigen nützt und dass ich gegen dieses System kämpfen will. Daraufhin habe ich begonnen, mich mit linken Themen zu beschäftigen und eine Organisation zu suchen, in der ich aktiv werden kann.

10.12.2013

Am Tag nach dem brutalen Angriff von ca. 40 Neonazis auf das Lokal der linken türkischen Organisation Atigf versammelten sich Hunderte in Wien Favoriten, um gegen faschistische Gewalt zu protestieren. SLP-Aktivistin Helga Schröder wurde von WienTV interviewt und rief zu einem gemeinsamen Kampf gegen die sozialen Missstände auf, auf deren Basis die Nazis überhaupt ihre Hetze verbreiten können.

10.12.2013

Geld für Bildung statt für Banken! Für eine gemeinsame, öffentliche und kostenlose Ganztagsschule mit integrierter Berufsausbildung für alle bis zum 18. Lebensjahr. Schluss mit dem Privat- und Eliteschul(un)wesen. Nein zu Kürzungen, schlechteren Arbeitsbedingungen und längeren Arbeitszeiten für LehrerInnen.

In der Diskussion um Gesamt- und Ganztagsschule werden unterschiedliche Dinge vermischt. Die SPÖ benützt sie als Vorwand dafür, Kürzungen durchzudrücken. Die GÖD benützt die Kürzungen als Vorwand, um sich gegen die Gesamtschule zu wehren.

10.12.2013

Der Winter kommt und bedeutet für viele frieren: in den Wohnungen, weil die Energiekosten noch stärker steigen als die übrigen Lebenserhaltungskosten. Oder frieren irgendwo draußen in Hauseinfahrten oder Parks. Alleine in Wien wurden letzten Winter rund 9.000 Obdachlose von Hilfsstellen betreut. Eine Verdoppelung seit 2006!

10.12.2013

Der englische Filmstar Russel Brand rief zu einer Revolution und zur Errichtung einer „sozialistischen, klassenlosen Gesellschaft“ auf – gefällt uns! AktivistInnen des CWI England starteten die Facebook-Seite „I support Russel Brands call for revolution“ - innerhalb von einem Tag hatte sie über 4000 Likes!

 

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Die Coronoa-Krise trifft alle, aber nicht alle gleich  Aktuell rücken die Lebens- und Arbeitsrealitäten von uns allen näher zusammen. WAS wir konkret für einen Job machen ist gerade...mehr