Was ist Imperialismus?

Jan Wottawa

Der Revolutionär Lenin definierte es Anfang des 20. Jhd. so: “Der Imperialismus ist der Kapitalismus auf jener Entwicklungsstufe, wo die Herrschaft der Monopole und des Finanzkapitals sich herausgebildet, der Kapitalexport hervorragende Bedeutung gewonnen, die Aufteilung der Welt durch die internationalen Trusts begonnen hat und die Aufteilung des gesamten Territoriums der Erde durch die größten kapitalistischen Länder abgeschlossen ist.” In reichen Staaten wie Japan oder Deutschland wichen kleinere Betriebe großen Strukturen - multinationalen Konzernen. Das ist bei Lebensmitteln (Nestle/Unilever), bei Medien (Disney/Tencent), Social Media (Meta/Facebook) und vielen weiteren Industrien zu beobachten. Finanzkapital und produzierende Industrie verschmelzen immer stärker. Reiche Staaten raubten bis ins 19. Jhd. durch Kolonialismus Rohstoffe aus ärmeren Ländern und fixierten so ihre Position. Diese nutzen sie heute subtiler aus. Im Imperialismus kontrollieren sie zusätzlich zum Raubbau von Rohstoffen nun auch durch Investment und Land-Grabbing die Produktionsketten und die Bedingungen der Verträge. Internationale Institutionen des Kapitals (IWF, Weltbank, G7 usw.) setzen die Aufteilung der Welt in verschiedene Einflusssphären um. Wie es der lokalen Bevölkerung geht und ob dieses Handeln Kriegsgefahr und Gewalt erzeugt, ist egal. Ihnen geht es nur um ihre Profite. Eine internationale Planung der Arbeitenden selbst ist nötig, um das Wohlergehen aller Menschen zu garantieren. Wir sagen: Kampf der herrschenden Klasse, statt Krieg zwischen den Nationen.

Nachrichten aus dem Quarantäne-Kapitalismus

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