Salzburger SchülerInnen sagen nein zur Schulautonomie

Am 07.04 hat die SLP gemeinsam mit SchülerInnen und LehrerInnen eine Kundgebung gegen das geplante Schulautonomiepaket organisiert. Mit Unterschriftenlisten und Flyern haben wir für ein AktivistInnentreffen kommenden Montag mobilisiert, bei dem wir die weiteren Schritte für die Verhinderung der Kürzung diskutieren.

„Geld für Bildung statt für Banken“ hat Moritz Bauer, stellvertretender SchülerInnenvertreter am BRG-Salzburg und SLP-Aktivist gefordert. Die Schulautonomie soll „kostenneutral“ werden. Aber wenn die Politik von „Kostenneutralität“ spricht, bedeutet das eine reale Kürzung, weil kein Geld für die geplanten Strukturänderungen bereitgestellt wird.

Beim Autonomiepaket sollen oben in der Clusterleitung neue Stelle geschaffen werden, anstatt unten, bei den LehrerInnen, Reinigungs- und Unterstützungskräften, wo laut Gewerkschaft 13.500 Posten fehlen. Über die Schulcluster wird die Verantwortung für Kürzungen und Mangel vom Ministerium hin zu den Schulen verschoben. Das BORG Oberndorf, das sich in einem Cluster mit dem BORG-Nonntal befindet, hat bereits zahlreiche negative Erfahrung damit gemacht. Dort gibt es weder eine eigene Verwaltung noch eine eigene SchülerInnenvertretung. Der Schulgemeinschaftsausschuss, in dem SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern mitentscheiden können, soll komplett entmachtet werden. KlassenschülerInnenhöchstzahlen werden aufgehoben, obwohl bereits jetzt überfüllte Klassen Normalität sind.

Bei der Aktion haben die SchülerInnen betont, dass es nicht bei kleinen Kundgebung bleiben darf und sich SchülerInnen gemeinsam mit ihren LehrerInnen organisieren müssen. Weitere Aktionen vor Salzburger Schulen und eine größere Mobilisierung in den nächsten Wochen werden notwendig sein. Am Montag, dem 10. April treffen wir uns daher um 19:00 zu einem Aktionstreffen im Cafe Shakespeare (Hubert-Sattler-Gasse 3). Dort diskutieren wir unsere nächsten Schritte.

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