Mistelbach gegen Rechts II

Flüchtlinge gemeinsam mit MistelbacherInnen unter dem Motto „Solidarität kennt keine Grenzen“
Thomas Hauer

„Die spielen da nur Musik, weils anscheinend nix gscheites zum Sagen haben“, sagte eine Anrainerin zu einem Passanten, der gefragt hat was da los ist am 27.5. Zu sagen hatten sie dann doch was, die Kameraden der FPÖ. Offensichtlich gibt es eine Zusammenarbeit mit den Identitären: deren Flyer wurden verteilt ohne das diese sichtbar anwesend waren – dafür sprach der RFJ-Redner von „Patrioten“. Gefordert wurden unter anderem ein Bargeldverbot und ein abendliches "Ausgehverbot", um österreichische Frauen vor Flüchtlingen „zu schützen“. Diesen Schutz dürften sie auch ernst genommen haben da die FPÖ-Kundgebung von Männern überdominiert war, die ihre Frauen anscheinend großteils Zuhause am sicheren Herd gelassen haben. Ganz anders auf der anderen Seite bei der Kundgebung, die von SLP und vielen anderen organisiert wurde. Nicht nur, dass mindestens die Hälfte der TeilnehmerInnen Frauen waren, waren auch ca 2/3 der 15 RednerInnen Frauen, keine bei der FPÖ. Diese sind, im Gegensatz zu manchen FPÖ-FunktionärInnen, ganz entspannt neben den teilnehmenden Flüchtlingen gestanden. RednerInnen der SLP machten auf klar definierbare Werte aufmerksam, mit denen man einige Missstände lösen könnte. Nämlich das Geld, das sich in den Taschen einiger Weniger befindet und doch eingesetzt gehört, um ein besseres Leben für alle – ÖsterreicherInnen und Flüchtlinge – zu ermöglichen.

Der Wahnsinn des Kapitalismus

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23.5.2018

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