Mein langer Weg zur ISA - aber kurz gefasst

Severin Berger, 21, Software-Entwickler, Servicekraft und manchmal Informatik-Student

Ich habe, wie wohl viele vor mir, schon seit meiner Kindheit die negativen Effekte des kapitalistischen Systems erlebt. Meine Eltern hatten neben, aber viel mehr aufgrund ihrer Arbeit kaum Zeit für mich oder meine Schwester und - noch schlimmer - auch keine für sich selbst. Es hat lange gedauert, bis ich die Systematik hinter diesem und noch so vielen anderen Problemen verstehen lernte und es mir möglich wurde, meinen Horizont zu erweitern, um nach Alternativen zu suchen – Alternativen, die ich dann, durch die Hilfe von Freund*innen, in einer Organisation fand, im Material dieser Organisation fand, in Mitgliedern dieser Organisation und in Diskussionen mit diesen Mitgliedern fand.

Letztlich hatte ich schon lange vor meinem Beitritt Kontakt zur ISA, habe aber diesen Kontakt durch verschiedene Gründe wieder verloren – Glücklicherweise gab es aber dieses Jahr ein Sommercamp, welches es mir ermöglichte, wieder, und diesmal noch viel fester, anzuknüpfen. Ich blicke mit Hoffnung auf die Zukunft – Hoffnung auf Sozialismus und Solidarität!

 

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Nachrichten aus dem Quarantäne-Kapitalismus

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