Flüchtlingsbereich: Beschäftigte kämpfen

Die Lage an den EU Außengrenzen ist katastrophal (Moria, Kara Tepe…). Auch in Österreich verschlechtert sich die Unterbringungssituation Geflüchteter. Denn anstatt genügend Wohnraum zur Verfügung zu stellen, um menschenwürdige und corona-sichere Lebensbedingungen zu schaffen, werden hier Flüchtlingseinrichtungen aufgrund „mangelnder Auslastung“ geschlossen. Doch auch gegen diesen Zynismus regt sich Widerstand: Flüchtlingsbetreuer*innen waren schon in vergangenen Bewegungen wichtiger Teil antirassistischer Proteste – viele begannen im Zuge der Bewegung 2015 in diesem Bereich zu arbeiten. Kolleg*innen organisieren sich in Initiativen wie „Sozial, aber nicht blöd“ (mehr auf Seite 4), um für bessere Arbeitsbedingungen für Beschäftigte und bessere Lebensbedingungen für Geflüchtete zu kämpfen.

 

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Nachrichten aus dem Quarantäne-Kapitalismus

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25.03.2020

Die Coronoa-Krise trifft alle, aber nicht alle gleich  Aktuell rücken die Lebens- und Arbeitsrealitäten von uns allen näher zusammen. WAS wir konkret für einen Job machen ist gerade...mehr