Eine Welt zu gewinnen 2018!

19.+20. Oktober 2018
Veranstaltungszentrum Gudrunstraße 135, 1100 Wien

 

 

- Ein Event voller Diskussionen über Widerstand und Solidarität in unsicheren Zeiten.

- AktivistInnen aus unterschiedlichen Bewegungen und internationale Gäste, u.a. mit:

  • Laura Calderón García
    Aktivistin der spanischen SchülerInnen- und Studierendengewerkschaft Sindicato de Estudiantes und deren feministischer Plattform Libres y Combativas
     
  • Peter Redl
    Betriebsratsvorsitzender UKH Lorenz Böhler / AUVA
     
  • Robert Wurm
    Betriebsratsvorsitzender Postbus
     
  • - Einer/m AktivistIn des Frauenvolksbegehren

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Die ruhigen Zeiten sind vorbei!

Österreich 2018. Schon in ihrem ersten Jahr hat die Schwarz-Blaue Regierung eine Welle an Angriffen losgetreten: Sie haben den 12-Stundentag eingeführt. Sie wollen die Sozialversicherungen zerschlagen. Sie kürzen bei der Mindestsicherung - und damit bei den Ärmsten. Die Reichen haben sich diese Regierung gewünscht. Sie haben sie im Wahlkampf unterstützt und dürfen sich nun über Geschenke freuen.

Gleichzeitig hetzt die Regierung gegen Flüchtlinge, MigrantInnen und Muslime. Die Rechte von Menschen, die hier leben sind ihnen ebenso egal wie das Sterben im Mittelmeer. Neofaschistische Gruppen fühlen sich durch die Regierung bestärkt und marschieren auf. Blau-Schwarz ist die Regierung der Reichen und der Rechtsextremen - aber auch der konservativen Frauenfeinde. In ihrem Kulturkampf gegen „das Erbe von 68“ wollen sie u.a. das Recht, über den eigenen Körper zu entscheiden, einschränken. Auch LGBTQ-Personen sind im Visier der Regierung: sie will die kommende Ehe für Alle mit allen Mitteln verhindern.

Der begonnene autoritäre Umbau der Gesellschaft soll das kapitalistische System und seine Institutionen stabilisieren. Vor genau 10 Jahren schlitterte der Kapitalismus in eine globale Krise, von der er sich bis heute nicht erholt hat. Im Gegenteil: alle Maßnahmen, die die Herrschenden anwandten, haben nur die Bedingungen für einen nächsten Einbruch geliefert. Ihr System ist aber nicht nur für soziale Verwüstungen verantwortlich: Die Klimakrise ist eine Folge des kapitalistischen Profitwahns und bedroht die Existenzgrundlagen von uns allen.

Wir leben in gefährlichen Zeiten. Doch es gibt Widerstand gegen all die brutalen Auswüchse des Kapitalismus: Tausende gehen für die Rechte von Flüchtlingen auf die Straße und leisten Hilfe. Über 100.000 Menschen demonstrierten gegen den 12-Stundentag und zeigten das Potenzial, das es für betriebliche Kämpfe gegen die Angriffe von oben gibt. Die große Unterstützung für das Frauen*volksbegehren gibt Mut für den Kampf gegen die konservative Offensive.

International gibt es inspierierende Massenbewegungen von Frauen: In Irland wurde das Recht auf Abtreibung erkämpft und in Argentinien wird weiter dafür gekämpft. In Spanien beteiligten sich Millionen an feministischen Streiks.

Bei Eine Welt zu gewinnen wollen wir all dies zusammenbringen: Wir wollen historische und aktuelle Entwicklungen diskutieren und analysieren. Vor allem wollen wir aber den Widerstand vernetzen und stärken. An Eine Welt zu gewinnen werden AktivistInnen verschiedener sozialer, antirassistischer und feministischer Initiativen teilnehmen, sowie kämpferische GewerkschafterInnen und internationale Gäste. Sei auch du dabei!

Programm

Freitag, 19.10.:

18:30
International gegen Patriarchat und Kapital - Frauenbewegungen weltweit
Mit AktivistInnen der feministischen Initiativen:
Frauenvolksbegehren
Libres y Combativas
Nicht mit mir

Samstag, 20.10.:

Workshop-Programm

10:00
- Sozialbereich - Jetzt aber wirklich! Warum und wie wir wieder streiken müssen
- 1918: Es ging nicht nur ums Wahlrecht - Frauen in der österreichischen Revolution 1918
- 10 Jahre nach dem Crash - Marxistische Krisentheorie heute

13:00
- Die Gespenster von 1938: Kommt der Faschismus zurück?
- 1968: Als das Private politisch wurde
- Nicht Genügend! Die Angriffe auf das Bildungssystem und der Widerstand dagegen

15:00
- Eine Welt zu verlieren? Ursachen, Folgen und Lösungen der Klimakrise
- Spanien auf der Kippe: Klassenkämpfe und Unabhängigkeitsbewegungen
- Mein Körper - Meine Entscheidung! Wie gegen die konservative Offensive vorgehen?

18:30

Podiumsveranstaltung:
1 Jahr nach den Wahlen: Wie der Widerstand gegen Schwarz-Blau erfolgreich sein kann
mit:
- Robert Wurm (Betriebsratsvorsitzender Postbus)
- Irene Mötzl (Betriebsrätin im Sozialbereich)
- Peter Redl (Betriebsratsvorsitzende UKH Lorenz Böhler / AUVA)

Danach:
Party, Pubquiz mit tollen Preisen und gemütliches Beisammensein

 

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