Bundesweit für Frauenrechte aktiv!

Jan Millonig

Der Internationale Frauentag am 8. März sah die größten Proteste seit Langem. Tausende nutzten ihn, um gegen die frauenfeindliche Politik von Schwarz-Blau aufzustehen.

Bei der von der SLP initiierten Plattform „Nicht mit mir“ organisieren sich Frauen für einen antikapitalistischen Feminismus. Zum Frauentag haben sie erstmalig eine eigene Zeitung herausgebracht.

„Nicht mit mir“ organisierte eine Kundgebung auf der Mariahilferstraße in Wien. Aktivistinnen, darunter Betriebsrätinnen und Beschäftigte des Sozialbereichs, hielten Reden. Sie erzählten vom Streik in ihrer Branche, in der überwiegend Frauen für niedrige Löhne und oft in Teilzeit arbeiten. Das Recht auf Selbstbestimmung und die Möglichkeit eines Schwangerschaftsabbruches war ebenfalls Thema einer Rede. Es kam zu zahlreichen Diskussionen mit PassantInnen, die sich auch in Listen eintrugen, um mehr Infos zu bekommen. Die darauffolgende Demonstration war mit mindestens 1.000 TeilnehmerInnen größer als die Jahre zuvor. Gemeinsam mit KollegInnen aus dem Sozialbereich und der Initiative „Aufbruch“ marschierte „Nicht mit mir“ als lautstarker Block mit.

Auch die Demonstration in Graz war mit über 1.000 TeilnehmerInnen die größte seit Jahren. Besonders stach die Rede einer Gewerkschafterin hervor. Sie zeigte auf, dass Frauen durch Berufstätigkeit und Hausarbeit doppelt belastet sind und eine Arbeitszeitverkürzung nicht nur nötig, sondern ein zentraler Punkt im Kampf gegen Frauenunterdrückung ist.

Die Demonstration in Linz war vom Protest gegen Kürzungen bei Fraueneinrichtungen geprägt. Die „Nicht mit mir“-Zeitungen kamen sehr gut an und brachten Spenden in Rekordhöhe ein. Auf der Demo wurden Kontakte geknüpft, um weiter für Frauenrechte aktiv zu sein. Bei einem Treffen die Woche danach wurden schon gemeinsam erste Aktivitäten rund um das Frauenvolksbegehren geplant.

In Salzburg erstellten AktivistInnen der SLP gemeinsam mit Sympathisantinnen ein Flugblatt, in dem sie darauf hinwiesen, dass weltweit Bewegungen für Frauenrechte entstehen.

Auch den Aktivistinnen der SLP in Vöcklabruck gelang es, eine sichtbare Aktion zu setzten. Sie trotzten technischen Schwierigkeiten und riefen ihre Forderungen ohne Lautsprecher einfach aus eigener Kehle lautstark über den Stadtplatz!

 

Erscheint in Zeitungsausgabe: 

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