BABE: Sauer auf die Gewerkschaft

3,6% Lohnerhöhung, keine Verbesserungen bei Arbeitszeit und -bedingungen – das Ergebnis der KV-Verhandlungen im privaten Bildungsbereich (BABE) war für die 9.000 Beschäftigten,von denen viele am 26.4. Kampfbereitschaft erklärt hatten, ein Schlag ins Gesicht. Am 18.5. passierte jedoch, was auch in anderen Bereichen nötig ist: Die Basisinitiative Deutschlehrende in der Erwachsenenbildung (DiE) organisierte eine Veranstaltung, bei der Vertreter*innen des kleinen Verhandlungsteams sowie der Gewerkschaft GPA Rechenschaft ablegen sollten – dass sie kamen, zeigt, dass sie den Druck der Basis spüren. Anwesend waren auch Kolleg*innen des großen Verhandlungsteams, die gegen den Deal gestimmt hatten, sowie kämpferische Beschäftigte aus mehreren Betrieben. Moderiert und mitorganisiert wurde das Ganze vom ISA-ler Sebastian Kugler. Zentral war die Debatte, wie heute – mit ständig neuen Krisen – Verbesserungen bei KV-Verhandlungen erreicht werden können. Dass sich die Unternehmen von guten Argumenten nicht überzeugen ließen, ließen die Kolleg*innen nicht gelten – bei KV-Verhandlungen gehts letztlich um Stärke. Und die muss man aufbauen. Am Ende stimmten sogar die Vertreter*innen von kleinem Verhandlungsteam und Gewerkschaft zu, dass man sich streikbereit für die nächsten Verhandlungen machen müsse - damit diesen Worten auch Taten folgen, wird es noch mehr Druck von unten brauchen.

Nachrichten aus dem Quarantäne-Kapitalismus

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25.03.2020

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