Ausweg aus der IT-yrannei

Warum ein demokratisch gewählter und kämpferischer Betriebsrat speziell im IT-Bereich notwendig ist.
Georg B.

 

 

Auch in der IT-Branche mit ihren oft „flachen“ Hierarchien sind Kollektivverträge, Arbeitsgesetze und Betriebsvereinbarungen gültig. Weil es hier aber oft keinen Betriebsrat gibt für die Umsetzung und Einhaltung, muss dafür von Seiten der Beschäftigten selbst gesorgt werden. Das bedeutet in der Praxis oft, dass gesetzliche Bestimmungen bzw. Kollektivvertrag gebrochen oder aufgeweicht werden. Sei es bei Arbeitszeit, Urlaubsregelung, Arbeitssicherheit oder aber willkürliche Versetzungen. Die Beschäftigten akzeptieren dann oft schlechte Arbeitsbedingungen, weil es „normal“ zu sein scheint oder aus Angst, sich gegen das Unternehmen zu stellen.

Wenn es hart auf hart kommt, ist es rasch aus mit der „familiären“ Atmosphäre. Als einzelneR alleine gegen diese Verstöße vorzugehen ist riskant und oft aussichtslos, da die Unternehmen leicht eine Kündigung aussprechen können, selbst aus fiktiven Gründen. Hier kommt der Betriebsrat ins Spiel.

Betriebsräte sind die gewählte und durch das Gesetz geschützte Vertretung der Beschäftigten - ein Gegenpol zur absoluten Macht und Willkür der Unternehmen. Es reicht aber nicht nur die bloße Existenz eines Betriebsrats, sondern dieser muss auch aktiv werden und die KollegInnen einbinden! Und zwar für die Interessen der Beschäftigten und nicht für „wirtschaftliche“ Notwendigkeiten.

Erscheint in Zeitungsausgabe: 

Der Wahnsinn des Kapitalismus

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Der Wahnsinn des Kapitalismus: Wir arbeiten grad am nächsten Vorwärts, im Schwerpunkt geht es um Imperialismus und die wachsende Kriegsgefahr. Dazu passend verschickt die schwedische Regierung an...mehr