27.5. Mistelbach: Das Bündnis "Solidarität kennt keine Grenzen" organisiert eine Protestaktion

Kurz nach der 2. Runde der Bundespräsidentenwahl, für 27.5., rufen rechte Hetzer in Mistelbach wieder zu einem "Anti-Asyl" Protest. Es handelt sich aber weder um "besorgte BürgerInnen" noch um harmlose MistelbacherInnen. Tatsächlich kommen die Organisatoren aus dem ultra-rechten Eck:

1) einerseits Manfred Platschka von der FPÖ, einschlägig bekannter Rechtsextremer. Zu seiner Geisteswelt findet sich hier mehr:
http://www.doew.at/…/november…/nazi-spruch-auf-fpoe-homepage

2) die neofaschistischen "Identitären" - im Umfeld ihrer Mobilisierungen ist es immer wieder zu gewalttätigen Übergriffen gekommen. Bei einer ihrer jüngsten Aktivitäten schreckten sie auch nicht vor einem Angriff
auf traumatisierte Kinder zurück. Hintergrundinformationen u.a. hier:https://www.slp.at/…/hintergrundinformationen-zu-den-identi…

3) der RFJ, dessen Funktionäre auch schon einschlägig aufgefallen sind. Z.B.: http://www.noen.at/nachrichten/lokales/aktuell/gaenserndorf/Kuehnengruss...

Schon im Umfeld ihrer letzten Mobilisierung in Mistelbach am 4. März kam es zu Übergriffen gegen eine Flüchtlingsunterkunft im Ort. Vor wenigen Tagen wurde auf dem Maibaum am Hauptplatz in Laa an der Thaya eine Hakenkreuzfahne angebracht. Es ist zu befürchten, dass sie mit dieser Aktion nicht nur Rassismus, sondern auch Gewalt nach Mistelbach bringen.

Am 4. März stand eine kleine Gruppe von Rechten und Rechtsextremen einer Gruppe von rund 100 Personen, v.a. aus Mistelbach gegenüber. Auch diesmal werden wieder viele Menschen gemeinsam, auch aus
unterschiedlichen Gruppen, den Protest gegen die rechte Hetze tragen.

Kommt nach Mistelbach zum Hauptplatz ab 16.30.

 

Nachrichten aus dem Quarantäne-Kapitalismus

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25.03.2020

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