16.11.: Weg mit dem sexistisch-rassistischen FPÖ-Bezirksrat

Hofer hat es herausgegeben, Strache ein Vorwort beigesteuert, aber er hat es geschrieben: Michael Howanietz, Bezirksrat der FPÖ in Wien 20. Es geht um das rechte Schmuddelwerk "Für ein freies Österreich". Neben rassistischer Tiervergleiche findet sich auch ein reaktionäres Frauenbild ("Brutpflege", Frauen die "einen ganzen Kerl" wollen und dass Organisationen an Ansehen verlieren "je höher der Frauenanteil ist").

Ein worst-off Sexismus der FPÖ ist ja leider eine sehr lange Liste. Wir erinnern: Die FPÖ ist gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbruch, aber auch gegen kostenlose Verhütungsmittel. Strache selbst unterstützt immer wieder die radikalen AbtreibungsgegnerInnen bzw. deren Forderungen. Frauenpolitik ist bei der FPÖ eigentlich meist Teil der Familienpolitik. Außerhalb der Familie sind Frauen für die freiheitlichen kaum existent. Das gefällt Howanitz der so gerne am Macho-Thron sitzen möchte. Die "Frauenpolitik" der FPÖ bedeutet nämlich, dass in Wels bei der Kinderbetreuung gekürzt wird (es also Frauen erschwert wird, einer Erwerbsarbeit nachzugehen) und dass bei der Altenbetreuung gekürzt wird (unbezahlte Pflege wird v.a. von Frauen geleistet und gepflegt werden auch viele Frauen die aber weniger Einkommen haben und daher auf öffentliche Pflege noch stärker angewiesen sind).

FPÖ-Bezirksrat Michael Howanietz steht ideologisch Schulter an Schulter mit radikalen Abtreibungsgegnern, Reaktionären wie Trump und religiösen Fundis (egal welcher Religion) für die Frauen sich nur im Dreieck Kinder-Küche-Religion bewegen sollen. Wer nicht Vater-Mutter-Kinder lebt ist "Familienzerstörer", Frauen haben v.a. einen "mütterlichen Brutpflegetrieb". Aber es geht noch schlimmer: Kinder brauchen nach seiner ultra-rechten Ideologie ein familiäres Umfeld, in dem „Ehre“ und „Treue“ noch nicht als Schimpfworte verkommen sind. Ach ja, "Meine Ehre heißt Treue" war der Spruch der SS - sicher nur ein Zufall...
Kommt also zahlreich am 16.11. zur Kundgebung von "Nicht mit Mir" vor das Bezirksamt Wien 20 - solche Bezirksräte sind mehr als entbehrlich!

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