Unsere Geschichte - ein Auszug

1981: Beim internationalen Sozialistischen Jugend-Treffen in Wien werden die ersten CWI-Mitglieder in Österreich gewonnen. In der Folge organisieren sie sich um die Zeitung „Vorwärts“, die ab 1983 erscheint.

1992: Die Vorwärts-Strömung wird zur Gefahr für die Bürokratie der SPÖ und SJ. Vorwärts-AktivistInnen werden ausgeschlossen, Bezirksgruppen geschlossen, Heim- und Redeverbote auferlegt. Das von Vorwärts initiierte Antifa-Komitee mobilisiert zur ersten europaweiten antirassistischen Demonstration in Brüssel. 40.000 folgen dem Aufruf der CWI-Organisationen verschiedenster Länder.

1996: Neugründung als „Sozialistische Offensive Vorwärts“. Die SOV kandidiert gemeinsam mit der KPÖ bei den EU-Wahlen.

2000: Umbenennung in SLP. Wir initiieren den größten politischen Schulstreik der Geschichte gegen die Schwarz-Blaue Regierung. Als Folge unserer Kampagne gegen die radikalen AbtreibungsgegnerInnen und zur Verteidigung der Mairo/Lucina-Klinik in Wien klagen uns 2002 die AbtreibungsgegnerInnen – und verlieren. 2003 werden als Ergebnis unserer Kampagne die Kosten für Schwangerschaftsabbrüche in Wiener Gemeindespitälern deutlich gesenkt.

2004: Beginn der Kampagne gegen den neonazistischen BFJ in Oberösterreich, die zu seiner weitgehenden Zerschlagung führt.

2008: Bei den Nationalratswahlen tritt die SLP als Teil des Wahlbündnisses „Linke“ an. Die KPÖ ist leider nicht dabei. Es werden wichtige Erfahrungen gesammelt.

2010: Blockade gegen die Abschiebung von Ousmane C. aus Guinea. Bei zahlreichen Aktivitäten gegen Abschiebungen setzt die SLP immer auf Einbeziehen von Betroffenen, Umfeld und auf Öffentlichkeit – Impulse, die für die Flüchtlingsproteste 2012 wichtig sind.

2011: Beim mehrtägigen MetallerInnenstreik ist die SLP täglich mit einer neuen „Streikinfo“ vor dem Opel Werk in Wien und anderen Betrieben.

2015: Die SLP organisiert konkrete Hilfe für Flüchtlinge und schlägt in der Solidaritätsbewegung einen gemeinsamen Kampf für gleiche Rechte, Jobs und Wohnungen für alle vor: „Flüchtlinge bleiben – Reiche enteignen“.

2016: Die SLP beteiligt sich an der Gründung von „Aufbruch“. Zur Aktionskonferenz kommen über 1.000 Menschen. SLPlerInnen sind in lokalen Gruppen und der Koordination aktiv.

2017: Erstmals tritt die SLP bei Wahlen in zwei Bundesländern – Wien und Oberösterreich – an.

Unsere Broschüre zur Geschichte der SLP: https://www.slp.at/broschueren/keine-faulen-kompromisse-vorw%C3%A4rts-zum-sozialismus-ein-historischer-abriss-unserer-arbeit

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Der Wahnsinn des Kapitalismus

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6.10.2017

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