Neuauflage: 170 Jahre „Manifest der Kommunistischen Partei“, ein Programm, das die Welt erschütterte

Manuel Schwaiger

Vor 170 Jahren, kurz vor den Revolutionen von 1848, verfassten Marx und Engels im Auftrag des Bundes der Kommunisten das Manifest der Kommunistischen Partei. Ihr Ziel war es, dem „Gespenst des Kommunismus“, das als Kampfbegriff die herrschende Politik erschreckte, ein konkretes Programm der kommunistischen/sozialistischen Bewegung entgegenzustellen. Sie beschreiben die Geschichte der Menschheit nicht als Geschichte einzelner großer Männer, sondern als eine Entwicklung, die von den Auseinandersetzungen verschiedener sozialer Gruppen, den Klassenkämpfen, geprägt wird. Die moderne kapitalistische Gesellschaft schuf Reichtümer wie keine Gesellschaft zuvor. Reichtümer, die jedoch nur den Interessen der herrschenden Klasse dienen, nicht jedoch den ArbeiterInnen, die dafür schuften müssen: „Ihr entsetzt euch darüber, dass wir das Privateigentum aufheben wollen. Aber in eurer bestehenden Gesellschaft ist das Privateigentum für neun Zehntel der Gesellschaft aufgehoben; es existiert gerade dadurch, dass es für neun Zehntel der Gesellschaft nicht existiert.“
Das Manifest nimmt Entwicklungen wie die Globalisierung vorweg und viele der behandelten Debatten auf der Linken sind auch heute aktuell. Und es ist kein Dogma, sondern ein politisches Programm zum Sturz des Kapitalismus auf Basis einer wissenschaftlichen Analyse der Geschichte, mit dem Ziel einer wirklich solidarischen Gesellschaft. Insofern ist es hochaktuell. Darum diese Neuauflage mit Vorworten von Marx, Engels und Trotzki. 34 Seiten A5, um 2.- (zuzüglich Porto) unter http://slp@slp.at zu bestellen.

Erscheint in Zeitungsausgabe: 

Der Wahnsinn des Kapitalismus

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