Kapitalismus = Schulden

Die kapitalistische Krise in Zeiten von Covid-19 lässt private Schuldenberge wachsen. Laut „Wiener Schuldnerberatung“ ist die Hauptursache die Einkommensverschlechterung (Profil-Interview 27.5.). Während für Konzerne und Hoteliers Steuergeld flottgemacht wird, rutscht „ein Drittel unserer Klienten in Überschuldung, weil es den Job verloren hat oder weniger Geld verdient“. Dies trifft auch auf Menschen zu, die ihr Glück in sogenannter „Selbstständigkeit“ suchen. Allzu schnell wird klar, dass dies nur eine andere Form wirtschaftlicher Abhängigkeit darstellt. Hervorgehoben werden Kunst- und Kulturschaffende, die zuvor kaum bei der Schuldnerberatung aufgetaucht sind. Hier gibt es kaum Corona-Hilfen. Hinzu kommt: Schulden zerrütten die Nerven und machen krank. Unser Ansatz: Organisieren und für die Überwindung des Profitsystems kämpfen!

 

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25.03.2020

Die Coronoa-Krise trifft alle, aber nicht alle gleich  Aktuell rücken die Lebens- und Arbeitsrealitäten von uns allen näher zusammen. WAS wir konkret für einen Job machen ist gerade...mehr