Internationale Notizen: Nordirland * Puerto Rico * Brasilien

Nachrichten aus der Arbeit der internationalen Schwesterorganisationen der SLP
im Committee for a Workers' International (CWI)

Werftbesetzung bei Harland & Wolff in Belfast

Massendemonstration in Puerto Rico

Nordirland: Werft besetzt

In Nordirland besetzten Arbeiter*innen die Werft von Harland und Wolff und fordern ihre Wiederverstaatlichung. Auch die Gewerkschaft hat diese Forderung aufgegriffen. Die Werft ist die Größte des Vereinigten Königreichs (UK) - die Titanic wurde hier gebaut. Die Socialist Party (SP), Schwesterorganisation der SLP in Irland und Nordirland, unterstützt den Kampf der Arbeiter*innen mit voller Kraft. Dabei überwindet sie auch die konfessionelle Spaltung: SP-Aktivistin Susan Fitzgerald spielt als Gewerkschaftssprecherin eine führende Rolle bei der Besetzung. Dass sie aus dem katholisch geprägten Süden stammt, spielt für die mehrheitlich protestantischen Arbeiter*innen jedoch keine Rolle. Susan und die SP organisierten auch Solidarität für die Besetzung bei der Pride Parade in Belfast.

Mehr Infos auf der Website der Socialist Party (CWI in Northern Irland): http://www.socialistpartyni.org

Puerto Rico: Proteststurm

Tagelange Massenproteste in Puerto Rico fegten den Governor aus dem Amt. Seine Regierung hat massiv gekürzt, privatisiert und sich selbst bereichert - gerade auch nach dem Hurrikan Maria. Die Massen Puerto Ricos leiden nicht nur unter dem Kolonialismus der Vergangenheit, sondern werden noch heute besonders ausgebeutet, ohne volle demokratische Rechte zu besitzen. Aktivist*innen von Socialist Alternative (Schwesterorganisation der SLP in den USA) organisierten nicht nur Solidarität auf dem Festland, sondern waren auch Teil der Bewegung auf der Insel. Sie forderten auf Flugblättern u.a.: vollkommene Finanzierung des Wiederaufbaus, Rücknahme aller Kürzungen und Streichung der Kolonialschulden. Dafür gilt es nach dem Fall der Regierung weiterzukämpfen.

Mehr Infos auf der Website der Socialist Alternative (CWI in den USA): www.socialistalternative.org

Brasilien: Lauffeuer

Die Amazonas-Brände traten auch Proteste gegen Klimakiller Bolsonaro los. Dessen Politik im Interesse der Großkonzerne verschlimmert die Lage im Regenwald massiv. "Liberdade, Socialismo e Revolução", die Schwesterorganisation der SLP in Brasilien ist dabei in der ersten Reihe. In Sao Paolo organisierten sie z.B. Proteste mit dem Motto: „Rettet die Umwelt, zerstört das System!“

Mehr Infos auf der Website der von "Liberdade, Socialismo e Revolução" (CWI in Brasilien) www.lsr-cit.org

Erscheint in Zeitungsausgabe: 

Der Wahnsinn des Kapitalismus

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23.5.2018

Der Wahnsinn des Kapitalismus: Wir arbeiten grad am nächsten Vorwärts, im Schwerpunkt geht es um Imperialismus und die wachsende Kriegsgefahr. Dazu passend verschickt die schwedische Regierung an...mehr

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Fr 08.11.2019 18:30
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Sa 09.11.2019 11:00
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