Auf die Straße gegen rechte Gewalt!

Statt schöner Worte braucht es einen heißen Antifa-Winter gegen soziale Kälte.

Wie jedes Jahr finden Anfang 2016 mehrere als Bälle getarnte rechtsextreme Treffen, v.a. von Burschenschaftern, statt. Doch dieses Jahr ist einiges anders. Immer öfter kommt es zu Übergriffen von rechts. Immer noch gibt es Menschen, die sagen, wir sollten „die Rechten doch ignorieren“ oder die sich in ihrer politischen Arbeit rein auf moralische Entrüstung beschränken. Während Rassismus immer mehr zur Normalität wird und die Rechten als „besorgte Bürger“ ganz legal aufmarschieren. Doch Rechte verschwinden nicht, wenn wir die Augen zumachen. Viele Forderungen von FPÖ&Co. sind mittlerweile Gesetz weil sie von SPÖ und ÖVP umgesetzt werden.

Bei den Protesten gegen die rechten Treffen ist es wichtig, zahlreich auf die Straße zu gehen. Um klar zu machen, dass die FPÖ eine Partei von und für Banken und Konzerne ist. Und auch gegen die Kürzungspolitik der Bundes- und Landesregierungen. Weil immer öfter FPÖ drinsteckt, wo ÖVP und sogar SPÖ draufsteht.

Mehr Rechte auf der Straße bedeuten, dass es zu noch mehr Angriffen auf Linke, MigrantInnen und alle anderen, die nicht ins rechte Weltbild passen, kommt. Doch sie prügeln auch den Weg frei, für Privatisierungen, Sozialkürzungen und Neoliberalismus. Deswegen demonstrieren wir gegen die rechten „Bälle“ und gegen Sparpolitik.


 

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